Gericht entscheidet Juventus gegen SSC Neapel wird nach Corona-Posse nachgeholt

Kein Tag für Juventus: Erst wurde die Partie gegen den SSC Neapel, das zugunsten der Turiner gewertet worden war, vor Gericht annulliert. Dann verlor das Tram am Abend auch noch gegen Florenz.
Die Schiedsrichter mit Regenschirm im Oktober auf dem Platz in Turin, aber kein Gegner weit und breit

Die Schiedsrichter mit Regenschirm im Oktober auf dem Platz in Turin, aber kein Gegner weit und breit

Foto: Tano Pecoraro / AP

Der italienische Fußball-Pokalsieger SSC Neapel hat im Kampf gegen das wegen Corona-Ausfällen als verloren gewertete Ligaspiel bei Meister Juventus Turin einen juristischen Erfolg gefeiert. Das höchste Sportgericht Italiens gab dem Einspruch Neapels statt, damit muss das Duell gegen Juve nachgeholt werden, zudem wird der Punktabzug wegen Nichterscheinens zurückgenommen.

Vor der für den 4. Oktober angesetzten Begegnung waren zwei Spieler aus dem Kader des zweimaligen Meisters positiv auf COVID-19 getestet worden. Daraufhin untersagten die örtlichen Gesundheitsbehörden dem Team die Reise nach Turin, ein Antrag auf Verlegung wurde abgewiesen. Nachdem Juventus zur angesetzten Anstoßzeit spielbereit auf dem Platz erschienen war, wertete die Liga die Begegnung mit Hinweis auf ihre eigenen Vorschriften gegen Neapel.

Am Abend verlor Juventus dann auch noch sein Heimspiel gegen den AC Florenz deutlich 0:3. Ex-Bayer Franck Ribéry bereitete den Führungstreffer von Dusan Vlahovic in der dritten Minute mit einem feinem Zuspiel vor. Schon ab der 18. Minute musste Juve nach einer Roten Karte gegen den Kolumbianer Juan Cuadrado in Unterzahl spielen. Ein Eigentor von Alex Sandro (76.) und Martin Caceres (81.) stellten den Erfolg von Florenz sicher.

Damit büßte Juventus weitere wichtige Zähler auf Tabellenführer AC Mailand ein.

aha/sid
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