Supercup-Finale Ronaldo trifft gegen Milan und holt ersten Titel mit Juventus

Dank Cristiano Ronaldo: Juventus hat zum achten Mal den italienischen Supercup gewonnen, das ist neuer Rekord. Gegner Milan traf nur die Latte - und spielte am Ende in Unterzahl.

Cristiano Ronaldo
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Der fünfmalige Weltfußballer Cristiano Ronaldo hat seinen ersten Titelgewinn mit Juventus Turin gefeiert. Dank Ronaldos Treffer in der 61. Minute gewann Juve den in Dschidda in Saudi-Arabien ausgetragenen italienischen Supercup gegen den AC Mailand mit 1:0 (0:0).

Damit ist Juventus nun Rekordtitelträger im italienischen Supercup. Vor der Partie hatten sowohl Juve als auch der AC Mailand den Pokal siebenmal gewonnen.

Der Siegtreffer für Juventus fiel nach gut einer Stunde, als Miralem Pjanic aus dem Rückraum gefühlvoll Cristiano Ronaldo bediente, der per Kopf vollendet. Zuvor hatte Juve allerdings Glück, dass ein Schuss von Patrick Cutrone an der Latte landete (48.). In der Schlussphase sah dann noch Milans Franck Kessie wegen groben Foulspiels gegen den eingewechselten Emre Can die Rote Karte (74.).

Auch in den letzten beiden Spielzeiten hatte Juventus jeweils das Endspiel erreicht, dort aber verloren. Erst in der Saison 2016/17 gegen Milan, ein Jahr später dann gegen Lazio Rom.

Kritik am Austragungsort

In den letzten Tagen hatte die Vergabe des Finals nach Dschidda in Saudi-Arabien heftige Diskussionen ausgelöst. In dem Königreich werden grundlegende Menschenrechte missachtet, trotzdem verkaufte die Liga die Partie für sieben Millionen Euro an die Scheichs.

Kritik hatte die Serie A auch geerntet, nachdem sie bekanntgeben hatte, dass Frauen nur zum "Familien"-Bereich des König-Abdullah-Stadions Zugang hatten. Serie-A-Boss Gaetano Micciche hatte für die Kritik kein Verständnis. "Bis vor einem Jahr waren Frauen von allen sportlichen Events ausgeschlossen", hatte Micciche gesagt.

Es ist das zehnte Mal, dass der italienische Supercup außerhalb Italiens ausgetragen wurde. Zuvor war in den USA, Libyen, China und Katar gespielt worden.

tbe/dpa/sid



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loncaros 16.01.2019
1.
Nichts finde ich an Fußball derzeit abstoßender als die Ständingen Gastspiele der Topvereine in den übelsten Ländern des Nahen Ostens... Und dann auch noch für so einen kleinen Betrag? 7 Millionen Euro? Das ist doch schon fast die Auflaufprämie für CR7
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