Supercup Valencia triumphiert in Monaco

Der Gruppengegner des Deutschen Meisters Werder Bremen in der Champions League konnte das Finale des europäischen Supercups gegen den FC Porto für sich entscheiden. Bei den Portugiesen standen nur noch sechs Spieler vom Triumph auf Schalke auf dem Platz.


Spanischer Triumph: Portos Giourkas Seitaridis (r.) unterlag dem FC Valencia mit Amedo Carboni
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Spanischer Triumph: Portos Giourkas Seitaridis (r.) unterlag dem FC Valencia mit Amedo Carboni

Monaco - Nach 1980 hat der Uefa-Cup-Sieger FC Valencia zum zweiten Mal den europäischen Fußball-Supercup gewonnen. Im Stade Louis II. in Monaco konnten sich die Spanier vor 15.000 Zuschauern gegen den Champions-League-Gewinner vom FC Porto mit 2:1 (1:0) durchsetzen.

Rubens Baraja (32.) sorgte noch vor der Pause für die Führung des spanischen Meisters. Marco di Vaio baute die Führung in der 67. Minute aus, ehe Ricardo Quaresma in der 78. Minute lediglich der Anschlusstreffer gelang. In der Anfangsphase konnten sich beide Teams keine zwingenden Torchancen erarbeiten. Erst nach einer halben Stunde kam Valencia wesentlich besser ins Spiel und nutzte prompt die erste richtige Chance zum Führungstreffer. Baraja traf per Kopf, wobei die Abwehr der Portugiesen keinen sicheren Eindruck machte.

In der zweiten Hälfte wurde das bisher schwache Spiel nicht wesentlich besser. Valencia suchte die Entscheidung in der Offensive. In der 57. Minute musste Valencias Keeper Canizares gegen Carlos Alberto retten. Ebenfalls per Kopfball sorgte di Vaio schließlich für die Vorentscheidung.

Auf beiden Seiten präsentierten sich die neuen Trainer der Klubs. Nachdem Portos José Mourinho nach dem Triumph in der Champions League zum FC Chelsea gewechselt war, übernahm der Spanier Victor Fernandez die Aufgabe des neuen Coaches. Nur noch sechs Spieler vom Finale der Champions League standen heute auf dem Platz. Die Abgänge von Stars wie Deco, Ricardo Varvalho und Paulo Ferreira zeigten Wirkung. Mourinhos Vorgänger beim FC Chelsea, Claudio Ranieri, saß nun zum ersten Mal beim FC Valencia auf der Bank, nachdem Rafael Benitez sich verabschiedet hatte. Der Italiener Ranieri hatte Valencia bereits von 1997 bis 1999 betreut.

FC Porto - FC Valencia 1:2 (0:1)
0:1 Baraja (32.)
0:2 di Vaio (67.)
1:2 Quaresma (77.)
Porto: Vitor Baia - Seitaridis, Jorge Costa, Pepe, Nuno Valente - Costinha, Maniche, Hugo Leal (62. Quaresma), Carlos Alberto - Helder Postiga, McCarthy (73. Cesar Peixoto)
Valencia: Canizares - Torres, Marchena, Navarro, Carboni - Albelda, Baraja, Vicente, Rufete - di Vaio (77. Mista), Corradi (87. Aimar)
Schiedsrichter: Terje Hauge (Norwegen)
Zuschauer: 15.000
Gelbe Karten: McCarthy, Jorge Costa, Quaresma - Navarro, Albelda, Carboni



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