Tabellenletzter Kaiserslautern trennt sich von Trainer Kurz

Ende mit Ansage: Der stark abstiegsbedrohte 1. FC Kaiserslautern hat die Zusammenarbeit mit Trainer Marco Kurz beendet. Unter dem 42-Jährigen hatte die Mannschaft seit 16 Spielen nicht gewonnen. Erste Kandidaten für die Nachfolge werden bereits gehandelt.


Hamburg - Der stark abstiegsbedrohte Fußball-Bundesligist 1. FC Kaiserslautern hat sich von seinem Trainer Marco Kurz getrennt. Die Verantwortlichen des Tabellen-Schlusslichts reagierten damit auf die lang anhaltende sportliche Talfahrt. Der FCK, der am Sonntag 1:4 (1:2) gegen Schalke 04 verloren hatte, wartet seit 16 Punktspielen auf einen Sieg. Die "Roten Teufel" haben bereits fünf Punkte Rückstand auf den Relegationsplatz.

Als Interimslösung betreuen bis auf weiteres Co-Trainer Oliver Schäfer und Torwart-Trainer Gerry Ehrmann die Mannschaft. Ein neuer Cheftrainer soll kurzfristig vorgestellt werden. Als Kandidat gilt Franco Foda, der aus der FCK-Jugend stammt. Der 45-Jährige hatte bei seinem aktuellen Arbeitgeber Sturm Graz am Montag angekündigt, den Club spätestens im Sommer zu verlassen.

"Nach der 1:4-Niederlage gegen Schalke und vielen intensiven Gesprächen sind wir zu der gemeinsamen Überzeugung gekommen, dass wir diesen Schritt vollziehen müssen", erklärte der Vorstandsvorsitzende Stefan Kuntz: "Wir haben in den letzten Wochen und Monaten viele verschiedene Maßnahmen in die Wege geleitet, um die Mannschaft in die Erfolgsspur zu bringen. Leider ist uns dies nicht gelungen."

Kurz hatte den FCK 2010 in die Bundesliga geführt

Der 42-Jährige Kurz hatte 2009 das Traineramt beim FCK übernommen und den Club zum Aufstieg in die Bundesliga geführt. "Dieser Schritt fällt uns allen nun sehr schwer, denn Marco hat sich immer komplett in den Dienst der Sache und des Vereins gestellt. Wir haben mit dem Aufstieg 2010 und dem siebten Tabellenplatz 2011 gemeinsam große Erfolge erzielt", sagte Kuntz weiter: "Er verdient für seine Arbeit und charakterliche Integrität den höchsten Respekt und Anerkennung. Um aber wirklich jede denkbare Möglichkeit für den Klassenerhalt ausgeschöpft zu haben, müssen wir diesen Weg gehen."

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1. FC Kaiserslautern: Rote Teufel, Rote Laterne

Die Entlassung von Kurz, dessen Vertrag ursprünglich noch bis 2013 lief, ist der siebte Trainerwechsel der Saison. Zuvor hatten Markus Babbel und Michael Skibbe (beide Hertha BSC Berlin), Marcus Sorg (SC Freiburg), Michael Oenning (Hamburger SV) und Holger Stanislawski (1899 Hoffenheim) gehen müssen. Ralf Rangnick trat bei Schalke 04 wegen eines Erschöpfung-Syndroms zurück.

leh/sid



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Seite 1
glen13 20.03.2012
1.
Zitat von sysopDPAEnde mit Ansage: Der stark abstiegsbedrohte 1. FC Kaiserslautern hat die Zusammenarbeit mit Trainer Marco Kurz beendet. Unter ihm hatte die Mannschaft seit 16 Spielen nicht gewonnen. Ein Nachfolger soll kurzfristig vorgestellt werden. http://www.spiegel.de/sport/fussball/0,1518,822568,00.html
Und warum geht Stefan Kuntz nicht mit? Er hat doch zusammen mit Kurz alle Spieler ausgesucht.
heinobern 20.03.2012
2. Spät, aber noch nicht zu spät
Zitat von sysopDPAEnde mit Ansage: Der stark abstiegsbedrohte 1. FC Kaiserslautern hat die Zusammenarbeit mit Trainer Marco Kurz beendet. Unter ihm hatte die Mannschaft seit 16 Spielen nicht gewonnen. Ein Nachfolger soll kurzfristig vorgestellt werden. http://www.spiegel.de/sport/fussball/0,1518,822568,00.html
Wenn man sieht, mit welcher Umsicht Stefan Kuntz bisher agiert hat, kann man unterstellen, dass auch diesmal das Richtige getan wurde. Spät, aber noch nicht zu spät, um der Schlussrunde noch einmal den entscheidenden Kick zu geben. Es könnte reichen, zumal sich die Kölner und vor allem die Hamburger ja auch noch als nach unten hin offen erweisen werden.
deus-Lo-vult 20.03.2012
3. ...
Zitat von sysopDPAEnde mit Ansage: Der stark abstiegsbedrohte 1. FC Kaiserslautern hat die Zusammenarbeit mit Trainer Marco Kurz beendet. Unter ihm hatte die Mannschaft seit 16 Spielen nicht gewonnen. Ein Nachfolger soll kurzfristig vorgestellt werden. http://www.spiegel.de/sport/fussball/0,1518,822568,00.html
Das wurde auch Zeit! Ein halbe Saison kein Sieg, das macht kein anderer Verein so lange mit. Jetzt nur keinen Trainer Skibbe & Co. verpflichten, sondern einen ordentlichen Trainer, wie damals Kalli Feldkamp. Einer, der den Spielern Beine macht.
un-Diplomat 20.03.2012
4. Beide ...
Zitat von glen13Und warum geht Stefan Kuntz nicht mit? Er hat doch zusammen mit Kurz alle Spieler ausgesucht.
... sollten bleiben. Die Mannschaft ist praktisch schon abgestiegen. Mit Kuntz und Kurz sind Erfahrungen für einen Wiederaufstieg vorhanden und eigentlich haben beide miteinander und auch mit der Mannschaft keine Probleme offenbart. Die Ansprüche (besonders des Publikums) müssen runter geschraubt werden - das ist die Hauptaufgabe des Vorstandes. Mein Orakel: Abstieg und auf lange Zeit 2. oder gar 3. Liga. Warum auch nicht?
un-Diplomat 20.03.2012
5. Ja, ...
Zitat von deus-Lo-vultDas wurde auch Zeit! Ein halbe Saison kein Sieg, das macht kein anderer Verein so lange mit. Jetzt nur keinen Trainer Skibbe & Co. verpflichten, sondern einen ordentlichen Trainer, wie damals Kalli Feldkamp. Einer, der den Spielern Beine macht.
... für solche wie Sie könnte ein Abstieg eventuell noch heilsam werden. Aber daran glaube ich noch weniger als an den Klassenerhalt.
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