+++ Transferticker +++ Leverkusen holt Nationalspieler Demirbay

Bayer Leverkusen hat Kerem Demirbay aus Hoffenheim geholt. Wolfsburgs Frauen bekommen Verstärkung aus München. Ein Bielefelder wechselt nach England - trotz mündlicher Zusage für eine Vertragsverlängerung.

Kerem Demirbay
Lars Baron / Getty Images

Kerem Demirbay


Ein Nationalspieler für Bayer Leverkusen

Der Wechsel von Nationalspieler Kerem Demirbay zum Bundesligisten Bayer Leverkusen ist perfekt. Der 25 Jahre alte Mittelfeldspieler kommt vom Ligakonkurrenten 1899 Hoffenheim und erhält in Leverkusen einen Vertrag bis zum 30. Juni 2024. Im Gespräch ist eine Ablösesumme von rund 28 Millionen Euro. Zu den finanziellen Hintergründen machten weder Bayer noch Hoffenheim Angaben.

Wolfsburg angelt Bayern-Angreiferin

Der deutsche Meister VfL Wolfsburg hat die schwedische Nationalspielerin Fridolina Rolfö vom FC Bayern München verpflichtet. Die 25-Jährige unterschrieb einen Zweijahresvertrag. Rolfö kam im Januar 2017 vom schwedischen Club Linköpings FC zum FC Bayern und erzielte in 40 Bundesligaspielen 18 Treffer.

Wortbruch - Bielefeld-Spieler wechselt trotz mündlicher Zusage

Abwehrspieler Julian Börner wird den Zweitligisten Arminia Bielefeld trotz einer mündlichen Einigung über eine Vertragsverlängerung Richtung England verlassen. Als Konsequenz wird der 28-Jährige bei den beiden abschließenden Saisonspielen nicht mehr zum Kader gehören. Man sei enttäuscht, "dass in diesem Fall das gegebene Wort nichts zählt. Trotzdem wünschen wir Julian für seine Zukunft in England alles Gute", sagte Sport-Geschäftsführer Samir Arabi.

"Es ist richtig, dass der DSC und ich uns mündlich schon länger über eine weitere Zusammenarbeit einig gewesen waren und es bisher jedoch zu keiner Vertragsunterschrift gekommen war. Kurzfristig erreichte mich eine Anfrage aus England, die ich unbedingt prüfen wollte. Denn dort zu spielen, war schon immer ein Lebenstraum von mir gewesen, der sich nun für mich erfüllt", wird Börner in einer Vereinsmitteilung zitiert. Seinen neuen Klub nannte er nicht.

Kiel dementiert Walter-Gerüchte

Tim Walter vom Zweitligisten Holstein Kiel hat dem vom Bundesliga-Abstieg bedrohten VfB Stuttgart nach Informationen des "Kicker" seine Zusage für einen Wechsel zur kommenden Saison gegeben. Offen sei demnach nur noch die Höhe der Ablösesumme. Kiel wolle etwa eine Million Euro für den 43-Jährigen, der im vergangenen Sommer von der zweiten Mannschaft des FC Bayern München nach Kiel gekommen war und dort noch einen bis 30. Juni 2020 laufenden Vertrag hat.

Kiel wollte einen Abschied des Trainers nicht bestätigen. "Ich kann nur sagen: Tim Walter hat einen Arbeitsvertrag bis zum 30. Juni 2020 bei uns", sagte Fabian Wohlgemuth, Holsteins Geschäftsführer Sport. "Es hat sich bis dato noch kein anderer Verein bei uns gemeldet. Gerüchte werden nicht wahrer, wenn sie immer wiederholt werden." Walter würde in Stuttgart auf Interimstrainer Nico Willig folgen, der den VfB wahrscheinlich in die Abstiegsrelegation führen wird.

Aufsteiger Köln soll Anfang-Nachfolger sicher haben

Seit vergangenen Montag steht der 1. FC Köln als Aufsteiger in die Bundesliga fest. Nun soll es nach Informationen der "Bild"-Zeitung auch einen Nachfolger für den Ende April entlassenen Trainer Markus Anfang geben. Achim Beierlorzer von Ligakonkurrent Jahn Regensburg soll dem FC bereits eine Zusage gegeben haben.

Achim Beierlorzer
Armin Weigel DPA

Achim Beierlorzer

Zuvor war auch der scheidende Gladbach-Trainer Dieter Hecking in Köln gehandelt worden, außerdem hatte Interimscoach André Pawlak seine Bereitschaft erklärt, auch über das Saisonende hinaus bleiben zu wollen.

Allegri in Turin auf dem Absprung?

Massimiliano Allegri plant nach fünf Jahren seinen Abschied vom italienischen Rekordmeister Juventus. Dies berichten mehrere italienische Medien übereinstimmend. Allegri hatte Juve zu fünf Meistertiteln geführt, der erhoffte Triumph in der Champions League blieb aber aus. Der 51-Jährige wird mit dem FC Barcelona in Verbindung gebracht, aber auch ein Sabbatjahr ist nicht ausgeschlossen.

Allegris Vertrag läuft noch bis Juni 2020. Als möglicher Nachfolger wird in den Medien Turins Ex-Trainer Antonio Conte gehandelt. Die Gazzetta dello Sport berichtete derweil, dass ein Gespräch zwischen Allegri und Klubpräsident Andrea Agnelli geplant sei. Dabei soll es um die Zukunft gehen.

Kohfeldt bekommt dritten Co-Trainer

Werder Bremen hat sein Trainerteam um Chefcoach Florian Kohfeldt erweitert. Der ehemalige bulgarische Nationalspieler Ilia Gruev wird mit Beginn der neuen Saison zusätzlich zu Thomas Horsch und Tim Borowski dritter Co-Trainer beim Bundesligisten.

Der 49-Jährige arbeitete zuletzt als Chefcoach beim Zweitligisten MSV Duisburg. "Werder Bremen ist mir mit seiner Art und Weise schon seit langem sehr sympathisch und ich bin sicher, dass ich als Typ sehr gut dazu passe", sagte Gruev, dessen Sohn in der U19 der Bremer spielt und vor wenigen Wochen einen Profivertrag unterschrieben hat.

krä/dpa/sid



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mojas 09.05.2019
1. 2. Liga Trainer für den VfB.
Mal abgesehen, dass man natürlich noch nicht weiß, ob der VfB überhaupt in der 1. Liga bleibt, finde ich das sehr gewagt. Das gleiche Spiel wie vor 2 Jahren. Mit Wolf, dem 2. Liga Trainer aufgestiegen und gefeuert. Das riecht nach einer Wiederholung, ich gönne jedem seine Chance, aber bei der Philosophie des Vorstandes, fliegt er bei der ersten Krise. Und bei Köln weiß ich als Kölner-Fan auch nicht, ob das reicht mit Herrn Beierlorzer. Sicherlich wie Herr Walter einen sehr guten Job gemacht in der 2. Liga, aber ob er 1. Liga tauglich ist, muss er erstmal beweisen.
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