Europa League Spurs siegen bei Anschi, Lazio mit Aufholjagd

Der zweite Spieltag der Europa League hatte einiges zu bieten. Tottenham Hotspur gewann deutlich gegen Machatschkala, Valencia machte die Schmach des ersten Spieltags wieder gut. Lazio Rom schaffte in den Schlussminuten sogar ein kleines Wunder. Gerhard Tremmel hielt für Swansea einen Elfmeter.

Tottenham-Profi Holtby (r.): Sieg gegen Machatschkala
AFP

Tottenham-Profi Holtby (r.): Sieg gegen Machatschkala


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Hamburg - Wie schon am ersten Spieltag der Europa League gaben sich die meisten Favoriten erneut keine Blöße. Der englische Spitzenclub Tottenham Hotspur mit dem deutschen Nationalspieler Lewis Holtby gewann in Moskau gegen Anschi Machatschkala 2:0 (2:0). Jermain Defoe (34. Minute) und Nacer Chadli (39.) sorgten schon vor der Pause für den Endstand. Der Ex-Schalker Holtby wurde in der 78. Minute ausgewechselt. In der Tabelle ´der Gruppe K liegen die Spurs (6 Punkte) damit ungefährdet an der Spitze.

Ohne den verletzten Nationalstürmer Miroslav Klose ist Lazio Rom zu einem glücklichen Punktgewinn bei Trabzonspor gekommen. Die Türken lagen bis kurz vor Schluss 3:1 in Führung, doch der eingewechselte Sergio Floccari (84. / 85.) sorgte mit einem Doppelpack noch für den 3:3-Endstand. Beide Clubs haben nun vier Zähler auf dem Konto und führen die Gruppe J punktgleich an.

Auch Lazios Serie-A-Rivale AC Florenz siegte ohne einen deutschen Nationalstürmer. Die Italiener gewannen ohne den verletzten Mario Gomez dank Treffern von Gonzalo Rodriguez (53./Foulelfmeter) und Massimo Ambrosini (73.) 2:1 (0:0) gegen Dnjepr Dnjepropetrowsk.

Einen erfolgreichen Abend verlebte Gerhard Tremmel. Der deutsche Torhüter von Swansea City hielt in der 15. Minute einen Elfmeter gegen Goran Karanovic vom FC St. Gallen. Nach der Pause gelang Tremmels Teamkollegen Wayne Routledge der 1:0 (0:0)-Siegtreffer.

Nach dem 0:3-Heimdebakel zum Auftakt gegen Swansea hat der FC Valencia am zweiten Spieltag einen 2:0 (0:0)-Erfolg beim russischen Club Kuban Krasnodar gefeiert. Erst in der Schlussphase trafen der eingewechselte Paco Alcacer (73.) und Sofiane Feghouli (81.) für den Verein aus der Primera División, der in der Gruppe A damit wieder alle Chancen auf das Weiterkommen hat.

Der einstige französische Serienmeister Olympique Lyon ist seiner Favoritenrolle gegen Vitória Guimarães hingegen nicht gerecht geworden. Im Heimspiel kam OL gegen die Portugiesen nicht über ein 1:1 (0:1) hinaus. Guimarães führt in der Gruppe I mit vier Punkten vor Lyon und Betis Sevilla mit jeweils zwei Zählern und HNK Rijeka mit einem Punkt.

Red Bull Salzburg gelang der zweite Sieg im zweiten Spiel. Das Team von Trainer Roger Schmidt gewann 2:1 (2:0) bei Esbjerg fB, der Brasilianer Alan traf doppelt (6./38.).

tpr/max

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aurichter 04.10.2013
1. Leidet Anchi
nicht unter einem permanenten Ausverkauf? Die wirklich guten Spieler/Söldner haben doch mittlerweile das Weite gesucht und neue zahlungskräftige Vereine gefunden - siehe E'to bspw. Die werden ab nächste Saison in keiner CL oder EL Liste mehr auftauchen. Frankfurt beeindruckt weiter auch wenn die zyprioten schwach waren, mein Eindruck. Streich hat mit der jungen Truppe noch viel Arbeit vor sich, dass war keine Reklame für den deutschen Fußball. Schade auch wieder der imho unbrrechtigte Platzverweis, eben dummes Zweikampfverhalten. Ich würde auch dort an Streichs Stelle eine 4er Kette mit vorhandenen jungen Wilden ausprobieren, kann nur besser werden. Was da jetzt fabriziert wird ist nicht einmal 2te Liga Format und der sonst sehr gute Baumann, das hat man gestern in Sevilla gesehen, lässt sich von der Unsicherheit anstecken. Sevilla hat auch nicht wirklich überzeugt. Da wäre etwas drin gewesen für Freiburg.
hfftl 04.10.2013
2. .
Zitat von aurichternicht unter einem permanenten Ausverkauf? Die wirklich guten Spieler/Söldner haben doch mittlerweile das Weite gesucht und neue zahlungskräftige Vereine gefunden - siehe E'to bspw. Die werden ab nächste Saison in keiner CL oder EL Liste mehr auftauchen. Frankfurt beeindruckt weiter auch wenn die zyprioten schwach waren, mein Eindruck. Streich hat mit der jungen Truppe noch viel Arbeit vor sich, dass war keine Reklame für den deutschen Fußball. Schade auch wieder der imho unbrrechtigte Platzverweis, eben dummes Zweikampfverhalten. Ich würde auch dort an Streichs Stelle eine 4er Kette mit vorhandenen jungen Wilden ausprobieren, kann nur besser werden. Was da jetzt fabriziert wird ist nicht einmal 2te Liga Format und der sonst sehr gute Baumann, das hat man gestern in Sevilla gesehen, lässt sich von der Unsicherheit anstecken. Sevilla hat auch nicht wirklich überzeugt. Da wäre etwas drin gewesen für Freiburg.
Wie es aussieht, werden sie nächste Saison nicht mal mehr in der 1. russischen Liga auftauchen. Im Moment sind sie nach 11 Spieltagen sieglos Tabellenletzter.
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