Trainer Stanislawski geht nach Hoffenheim, Oenning bleibt beim HSV

Zuletzt fehlte jeweils nur noch die offizielle Bestätigung, jetzt ist es amtlich. Holger Stanislawski wird ab Sommer Trainer von 1899 Hoffenheim. Michael Oenning bleibt Chefcoach des Hamburger SV.

Trainer Stanislawski: Neue Saison, neuer Verein
ddp

Trainer Stanislawski: Neue Saison, neuer Verein


Hamburg - Vor wenigen Tagen hatte Holger Stanislawski seinen Abschied beim FC St. Pauli verkündet, nun ist ein neuer Arbeitgeber gefunden. Der 41-Jährige wird zur kommenden Saison Trainer bei 1899 Hoffenheim. Das gab der Verein am Dienstag bekannt. Stanislawski betreut bis zum Ende der laufenden Spielzeit noch den abstiegsbedrohten FC St. Pauli.

Stanislawski tritt in Hoffenheim die Nachfolge von Marco Pezzaiuoli an und erhält einen Vertrag bis 2014. "Holger Stanislawski gehört zweifelsfrei zu den außergewöhnlichen Trainerpersönlichkeiten der Bundesliga", sagte Hoffenheims Manager Ernst Tanner: "Seine Trainerqualitäten hat er mit den Aufstiegen des FC St. Pauli bis in die Bundesliga unter Beweis gestellt. Darüber hinaus versteht er es, junge Talente an den Profifußball heranzuführen."

Offiziell vorgestellt werden soll Stanislawski aus Respekt vor seinem derzeitigen Arbeitgeber aber erst nach Saisonende. Ob er seine eigenen Assistenztrainer mit nach Hoffenheim nehmen wird, ist noch offen.

"Natürlich fällt nach so langer Zeit ein Abschied aus Hamburg schwer. Ich denke dennoch, dass es für mich Zeit ist, eine neue, spannende Aufgabe anzugehen", sagte Stanislawski. "Die Gespräche mit den Verantwortlichen in Hoffenheim haben mich absolut überzeugt."

Eine Bestätigung gab es auch von Michael Oenning. "Ich bin sehr stolz, dass ich als Trainer beim HSV weiterarbeiten kann", sagte der 45-Jährige am Dienstag vor dem Training.

Am Montag war der zukünftige HSV-Sportdirektor Frank Arnesen in Hamburg und hatte sich bei einem Treffen mit dem bisherigen Interimscoach auf eine weitere Zusammenarbeit verständigt. Mit der Clubspitze muss sich Oenning allerdings noch auf Vertragsinhalte wie Gehalt und Laufzeit einigen. Die Profis hatten sich bereits für einen Verbleib ihres Coaches eingesetzt.

ged/dpa/sid



insgesamt 3 Beiträge
Alle Kommentare öffnen
Seite 1
sanojb 19.04.2011
1. Bravo!
"Wer ist denn gerade auf dem Markt?" "Neururer, Klinsi und der Cardoso!" "Nein, die sind zu gut. Wer wurde denn wegen Erfolgslosigkeit zuletzt entlassen?" "Der Veh in Wolfsburg." "Gute Wahl. Und in einem Jahr übernehmen wir den Oenning." "Und wenn der auch scheitert?" "Dann holen wir eben den Skibbe oder Neururer."
Tobur 19.04.2011
2. Warum nur?
Der HSV Kader ist seit Jahren dafür bekannt jedem Trainer der zu nett ist auf der Nase herum zu tanzen. Und dann hält man Oenning?! Oenning hat unter Veh entscheidenden Anteil am Saisonverlauf und das Ergebnis war nicht toll. Bis auf einen Sieg gegen eine Kölner Mannschaft, bei der jeder mal zum Schützenfest antreten darf, war es nun auch reichlich dürftig was in den letzten Spielen spielerisch bei rum kam. Gegen Dortmund war man unterlegen und hat einen Punkt geholt, gegen Hoffenheim und Hannover hat man fürchterlich gespielt. 6 Punkte, von 12 möglichen, sind nun nicht so unglaublich, dass man Oenning jetzt das Vertrauen aussprechen muss. Da bleibt nur zu hoffen, dass Arnesen jetzt einfach keinen Trainer will der ihm in den Kaderumbau reinredet. Und das Oenning in der Lage ist der Mannschaft mittelfristig mehr zu vermitteln, als bisher zu sehen war.
fpa, 19.04.2011
3. Wie lange noch?
Zitat von sysopZuletzt fehlte jeweils nur noch die offizielle Bestätigung, jetzt ist es amtlich. Holger Stanislawski wird*ab Sommer*Trainer von 1899 Hoffenheim. Michael Oenning bleibt Chefcoach des Hamburger SV. http://www.spiegel.de/sport/fussball/0,1518,758008,00.html
Kleiner Tipp: Keiner von beiden wird dort länger als 18 Monate Trainer bleiben.
Alle Kommentare öffnen
Seite 1

© SPIEGEL ONLINE 2011
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung


TOP
Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.