Trainersuche Dem 1. FC Köln bleibt nur noch Funkel

Die Trainerfrage beim 1. FC Köln soll vor dem Heimspiel am Sonntag gegen Werder Bremen gelöst sein. Nach etlichen Absagen spricht fast alles für Friedhelm Funkel als neuem Coach des Bundesligaletzten.


In einer solchen Situation ein guter Name: Friedhelm Funkel
DPA

In einer solchen Situation ein guter Name: Friedhelm Funkel

Köln - "In einer solchen Situation ist er natürlich ein guter Name", sagte Bernd Steegmann, seit 1993 Vizepräsident des 1. FC Köln. Nach Auskunft von Funkel sollen am Donnerstag Gespräche stattfinden. Die Verpflichtung von Frank Pagelsdorf (vormals Hamburger SV) hatte sich ebenso zerschlagen wie ein Engagement des derzeitigen Aachener Trainers Jörg Berger.

Gegen die von den Fans vehement geforderte Rückkehr von Christoph Daum hatte sich die Kölner Vereinsführung ausgesprochen. "Es gibt eine Grundsatzentscheidung des Präsidiums, und die lautet, dass Daum für uns nicht in Frage kommt. Schließlich läuft ein Prozess gegen ihn", sagte Hauptgeschäftsführer Claus Horstmann.

Funkel war am 1. Dezember vergangenen Jahres beim Ligakonkurrenten Hansa Rostock entlassen worden. Der 48-Jährige gilt als erfahrener "Feuerwehrmann" bei abstiegsgefährdeten Clubs. Laut Steegmann könnte eine Entscheidung in der Trainerfrage noch vor der Bundesligapartie am Sonntag gegen Werder Bremen fallen.

Dem derzeitigen Lienen-Nachfolger Christoph John bescheinigt Steegmann trotz der schlechten Bilanz von drei Erstligaspielen ohne Punktgewinn und null Toren "fachlich hervorragende Qualitäten". Dennoch bezweifelt Steegmann, dass der Kölner U-23-Coach der Profimannschaft nach 779 Minuten ohne Bundesligatreffer den entscheidenden Impuls geben kann.



© SPIEGEL ONLINE 2002
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung


TOP
Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.