Kinder-Transfer Real Madrid holt neunjährigen Japaner

Das nennt man wohl Investition in die Zukunft: Der spanische Top-Club Real Madrid hat einen neun Jahre alten Jungen für seine Nachwuchsmannschaft verpflichtet. Besonders ärgern dürfte sich darüber der FC Barcelona.

Junge Real-Fans: Wird ein Neunjähriger ihr künftiges Idol?
Getty Images

Junge Real-Fans: Wird ein Neunjähriger ihr künftiges Idol?


SPIEGEL ONLINE Fußball
Hamburg - Der spanische Rekordmeister Real Madrid hat Fußballtalent Takuhiro Nakai unter Vertrag genommen. Der Japaner ist gerade einmal neun Jahre alt und geht noch zur Grundschule.

"Pipi", wie der Junge mit Spitznamen genannt wird, wurde von spanischen Medien bereits als der "Cristiano Ronaldo der Zukunft" angepriesen. Er soll am kommenden Wochenende sein Debüt in einer Nachwuchsmannschaft der "Königlichen" feiern.

Die Madrilenen haben den Japaner nach Informationen spanischer Zeitungen dem Erzrivalen FC Barcelona weggeschnappt: Der Junge hatte in seiner Heimat eine Fußballschule der Katalanen besucht. In Japan gilt er als großes Talent.

Weil die Ablösesummen für ausgebildete Spieler oft sehr hoch sind, kämpfen die europäischen Top-Clubs mittlerweile immer früher um Talente, in der Hoffnung, dass sich die jungen Spieler zu Stars entwickeln. Diese "Investitionen" stehen jedoch immer wieder in der Kritik, weil die Jungs früh aus ihrem familiären Umfeld und Kulturkreis gerissen werden.

bka/dpa/sid

Mehr zum Thema


insgesamt 14 Beiträge
Alle Kommentare öffnen
Seite 1
Kauzboi 09.10.2013
1. Ach...
... was macht schon eine potenziell zerstörte Kindheit, wenn da vielleicht mal der grosse Ruhm am Ende des Leidensweges wartet?
p.donhauser, 09.10.2013
2.
Zitat von sysopGetty ImagesDas nennt man wohl Investition in die Zukunft: Der spanische Top-Club Real Madrid hat einen neun Jahre alten Jungen für seine Nachwuchsmannschaft verpflichtet. Besonders ärgern dürfte sich darüber der FC Barcelona. http://www.spiegel.de/sport/fussball/transfer-real-madrid-holt-neunjaehrigen-japaner-a-926957.html
kinder-transfer ha ha,sagt es was es ist nämlich:KINDERHANDEL!
kein_gut_mensch 09.10.2013
3. Oh Mann
Zitat von Kauzboi... was macht schon eine potenziell zerstörte Kindheit, wenn da vielleicht mal der grosse Ruhm am Ende des Leidensweges wartet?
Gilt das dann für alle Kinder die von ihren Eltern auf ausländische Internate geschickt werden? Woher wollen sie wissen das die Kindheit zerstört wird. Ich kenne genug Jungs in dem Alter die würden sonst was machen um auf ein Fussballinternat nach Dortmund, Bayern, Barca, Madrid oder sonstwohin zu kommen. Wenn die Eltern das mit Weitblick machen spricht nach meiner Meinung nichts dagegen auch diesen Weg zu gehen. Ob Business, Sprachen, Sport ... muss doch jede Familie individuell für sich entscheiden.
Werner655 09.10.2013
4. ???
Zitat von sysopGetty ImagesDas nennt man wohl Investition in die Zukunft: Der spanische Top-Club Real Madrid hat einen neun Jahre alten Jungen für seine Nachwuchsmannschaft verpflichtet. Besonders ärgern dürfte sich darüber der FC Barcelona. http://www.spiegel.de/sport/fussball/transfer-real-madrid-holt-neunjaehrigen-japaner-a-926957.html
Rahmenbedingungen? Eltern/ Familie mit dabei? Und so weiter und so fort??? Die bloße Übernahme von Pseudoartikeln hier auf SpOn nimmt in einem Maße zu, das mit Journalismus nichts, aber auch gar nichts mehr zu tun hat. Da steht im Videotext eines Trash-Senders mehr. Oder will man content über die Foren bekommen- falls denn welche eröffnet werden...
snigger 09.10.2013
5. kinderfussball
- naja ... er hat in dem video keine echten gegner... und die tanzschritte ... kann man(n) einem kind beibringen. - hoffentlich sieht niemand von BayernMünchen oder Dortmund dieses Video: Video 8jähriger mit Fallrückzieher / Löbtauer Kickers des Vereins SVG Göttingen (http://community.fussball.de/de/video/8jaehriger-mit-fallrueckzieher---loebtauer-kickers---cossebaude,13594944.html)
Alle Kommentare öffnen
Seite 1

© SPIEGEL ONLINE 2013
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung


TOP
Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.