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Von Cruyff bis Bale: Rekorde, Rekorde, Rekorde!

Foto: GERARD JULIEN/ AFP

Millionentransfers im Fußball Die Rekordmänner

Für den teuersten Spieler hat 1973 noch eine Ablösesumme von umgerechnet knapp zwei Millionen Euro gereicht. 40 Jahre später kostet Gareth Bale spektakuläre 100 Millionen. Von Cruyff bis Zidane: Die Entwicklung des Transfer-Wahnsinns im Überblick.

Hamburg - Natürlich ist er es, wer sonst? Wenn es einen Spieler gibt, der gleich zweimal eine Rekordablösesumme erzielen konnte, dann Diego Armando Maradona: Bei seinem Wechsel zum FC Barcelona kostete der argentinische Weltstar noch umgerechnet acht Millionen Euro, zwei Jahre später waren es dann vier Millionen mehr, die der SSC Neapel hinlegte. Ein Mann, zwei Rekordtransfers - das gab es bislang nur einmal.

Dass es die Weltstars waren, die die höchsten Transfererlöse einbrachten, ist weniger verwunderlich als die unheimliche Entwicklung der Gesamtsummen: Johan Cruyff kostete bei seinem Wechsel zum FC Barcelona 1973 umgerechnet 1,9 Millionen Euro. Natürlich ist bei einem solchen Vergleich die Inflation noch nicht mit einbezogen, dennoch ist der Trend erkennbar: mehr, mehr, mehr.

Spektakuläre 100 Millionen Euro hat Real Madrid nun für Gareth Bale gezahlt. Damit löst er seinen Teamkameraden Cristiano Ronaldo, der 2009 für 94 Millionen Euro von Manchester United nach Madrid ging, als bisherigen Rekordhalter ab. Auch die beiden Rekordhalter vor Ronaldo wechselten zu den "Königlichen".

Cruyff, Maradona, Zinédine Zidane, Ronaldo, Bale - SPIEGEL ONLINE zeigt die Entwicklung der Rekordtransfersummen.