+++ Fußball-Transferticker +++ Kruse kommt nach Köpenick

Union statt Werder - Max Kruse ist zurück in der Bundesliga. Manchester United verschenkt Alexis Sánchez - trotz laufenden Vertrages. Die News und Gerüchte des Tages.
Zuletzt war Max Kruse bei Fenerbahce in der türkischen Liga aktiv

Zuletzt war Max Kruse bei Fenerbahce in der türkischen Liga aktiv

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Seskimphoto/ imago images/Seskim Photo

+++ FIX +++

Union verpflichtet Kruse

Max Kruse kehrt in die Bundesliga zurück. Zur kommenden Saison wird der 32 Jahre alte Stürmer Union Berlin unterstützen, wie der Klub bestätigte. Am Freitag soll Kruse vorbehaltlich des Medizinchecks seinen Vertrag unterschreiben, zur Laufzeit machte Union keine Angaben.

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Zuletzt war Kruse bei Fenerbahce in der türkischen Liga tätig gewesen und erzielte dort sieben Tore in 20 Einsätzen. Weil der Klub aus Istanbul während der Coronakrise vereinbarten Zahlungen nicht nachgekommen sei, löste Kruse seinen Vertrag auf. "Ich bin glücklich, wieder in der Bundesliga zu spielen", wird Kruse in der Klubmitteilung zitiert.

Vor seinem Wechsel in die Türkei hatte Kruse von 2016 bis 2019 bei Werder Bremen gespielt. In seiner Laufbahn kommt er auf 250 Bundesliga-Einsätze für Bremen, wo er bereits von 2006 bis 2009 spielte, den FC St. Pauli, den SC Freiburg, Borussia Mönchengladbach und den VfL Wolfsburg. Dabei schoss er 74 Tore und gab 68 Vorlagen. Zwischen 2013 und 2015 absolvierte Kruse 14 Länderspiele.

Sánchez bleibt bei Inter

Alexis Sánchez bleibt nach seiner Leihe bei Inter Mailand. Obwohl der 31-Jährige bei Manchester United noch einen Vertrag bis 2022 gehabt hätte, geht der Wechsel ablösefrei über die Bühne. Diese bei Topspielern ungewöhnliche Konstellation kommt wohl dadurch zustande, dass Sánchez zu den Topverdienern in England gehörte und United das Gehalt einsparen wollte. Bis 2022 hätte Sánchez bei United kolportierte 60 Millionen Euro verdient.

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Sanchez hatte seine stärkste Phase beim FC Arsenal, zwischen 2014 und 2018 erzielte er in 166 Pflichtspielen für die Gunners 80 Tore und gab 45 Vorlagen. Nach seinem Transfer im Wert von mehr als 30 Millionen Euro zu Manchester United konnte er jedoch nicht daran anknüpfen.

Bei Inter zeigte er zuletzt wieder starke Leistungen. In 22 Ligaspielen erzielte er vier Tore und bereitete neun weitere vor. Beim Achtelfinalsieg in der Europa League gegen Getafe wurde er eingewechselt.

Torro kehrt nach Pamplona zurück

Lucas Torro verlässt Eintracht Frankfurt und wechselt zurück nach Spanien zu CA Osasuna. Das teilte der Bundesligist mit . Der 26 Jahre alte Spanier hatte bereits von 2017 bis 2018 für den Klub aus Pamplona gespielt. In zwei Spielzeiten für die Eintracht kam Torro auch aufgrund von Verletzungen nur auf 25 Einsätze und erzielte zwei Tore.

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"Gemessen an seinem technischen und körperlichen Leistungsvermögen waren die Einsatzzeiten für Lucas in den vergangen zwei Jahren sicher unbefriedigend", sagte Frankfurts Sportdirektor Bruno Hübner. "Immer als man das Gefühl hatte, er könnte sich festspielen, haben ihn Verletzungen oder der persönliche Schicksalsschlag mit dem Tod seines Bruders zurückgeworfen."

Torros Bruder war 2018 einen Tag vor einem Europa-League-Spiel gestorben. Erst nach dem 4:1-Sieg gegen Lazio Rom machte der eingeweihte Trainer Adi Hütter den Todesfall öffentlich, zuvor hatte Torro noch über 90 Minuten gespielt.

+++ GERÜCHTE +++

Zieler wohl in Köln im Gespräch

Der bei Hannover 96 degradierte Torhüter Ron-Robert Zieler könnte zu seinem Jugendklub 1. FC Köln zurückkehren. Das berichtet der "Kicker". Im Falle eines Wechsels müsste der 31-Jährige allerdings Gehaltseinbußen hinnehmen und sich zunächst mit der Rolle der Nummer zwei hinter Stammkeeper Timo Horn begnügen. Horn zeigte in den vergangenen Spielzeiten jedoch nur wenig Konstanz.

Zieler ist in Köln geboren und aufgewachsen und spielte bereits in der Jugend bis zu seinem Wechsel zu Manchester United für den FC. In Hannover droht ihm nach der Rückkehr der alten und neuen Nummer eins Michael Esser nur noch ein Tribünenplatz. Er darf den Zweitligisten ablösefrei verlassen.

Mehrheitsgesellschafter Martin Kind sagte am Wochenende: "Wenn Zieler mich fragt, empfehle ich einen Wechsel. Bei uns wird er keine Chance mehr haben. Wir hätten ihn gar nicht verpflichten dürfen damals." Ein neues Spielerbündnis um Spieler wie Mats Hummels warf Kind im "Kicker"  daraufhin Polemik und Respektlosigkeit vor.

hba/dpa/sid
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