Uefa-Cup-Achtelfinale Tottenham und Marseille raus, Florenz nervenstark

Kein Wiedersehen für Ribéry: Olympique Marseille, Ex-Club des Bayern-Stars, ist im Uefa-Cup gescheitert. Dagegen kann Luca Toni auf ein Treffen mit seinen ehemaligen Kollegen hoffen, denn der AC Florenz steht im Viertelfinale - ebenso wie der PSV Eindhoven.


Hamburg - Neben Bayern München und Bayer Leverkusen stehen Zenit St. Petersburg, der FC Getafe, der AC Florenz und der PSV Eindhoven in der Runde der letzten acht Mannschaften des Uefa-Pokals. Am Donnerstag stehen noch die Partien Werder Bremen gegen Glasgow Rangers (Hinspiel 0:2) und Sporting Lissabon gegen Bolton Wanderers (1:1) auf dem Programm.

Spurs-Stürmer Berbatow (l., gegen Eindhovens Mendez): Aus im Achtelfinale
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Spurs-Stürmer Berbatow (l., gegen Eindhovens Mendez): Aus im Achtelfinale

Der russische Meister aus St. Petersburg feierte im Achtelfinal-Rückspiel einen 2:0 (1: 0)-Sieg gegen Olympique Marseille und machte damit das 1:3 aus dem Hinspiel wett. Keine Probleme hatte der frühere Schuster-Club Getafe, der nach dem 2:1 vor Wochenfrist auch das Rückspiel mit 1:0 gegen Benfica Lissabon gewann.

Ins Elfmeterschießen gingen die Spiele in Everton und Eindhoven, wobei die englischen Teams wieder einmal den Kürzeren zogen. Dabei unterlag der FC Everton dem AC Florenz 2:4, nachdem die Engländer in der regulären Spielzeit noch das 0:2 aus dem Hinspiel wettgemacht hatten. Nicht viel besser erging es den Spurs, die zunächst durch einen Treffer des früheren Leverkuseners Dimitar Berbatow (81.) das 0:1 aus dem Hinspiel egalisierten, dann aber mit 5:6 im Shootout unterlegen waren.

Für Getafe erzielte Albin (78.) den Siegtreffer. In Everton trafen Andrew Johnson (16.) und Mikel Arteta (66.) in der regulären Spielzeit für Everton. Im Elfmeterschießen versagte dann aber Ayegbeni Yakubu und Phil Jagielka die Nerven.

In St. Petersburg avancierte Pawel Pogrebnjak mit zwei Treffern (39. und 78.) zum Matchwinner und bescherte Zenit, das in der Gruppenphase gegen den 1. FC Nürnberg 2:2 gespielt hatte, nach zwei Jahren wieder den Einzug in die Runde der letzten Acht. Trainer Dick Advocaat konnte den Erfolg aber nicht von der Bank aus verfolgen. Der ehemalige Bondscoach ist von der Kontroll- und Disziplinarkommission der Uefa für drei Spiele gesperrt worden, nachdem er in der Partie gegen den FC Villarreal auf die Tribüne verbannt worden war.

pav/sid



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