Uefa-Cup Celtic schaltet Liverpool aus

Mit Didi Hamann und Markus Babbel vom FC Liverpool haben sich jetzt auch die letzten Deutschen aus dem Uefa-Cup verabschiedet. Celtic Glasgow darf nun vom Pokalgewinn träumen.


Entscheidung an der Anfield Road: Celtics John Hartsen bejubelt seinen Treffer gegen Liverpool
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Entscheidung an der Anfield Road: Celtics John Hartsen bejubelt seinen Treffer gegen Liverpool

Hamburg – Liverpool verlor das Viertelfinal-Rückspiel an der Anfield Road gegen den schottischen Meister überraschend mit 0:2 (0:1), nachdem die Mannschaft von Teammanager Gerard Houllier im Celtic Park noch ein 1:1 erkämpft hatte. Alan Thompson erzielte kurz vor der Pause per Freistoß den Führungstreffer für die schottischen Gäste. Neun Minute vor Schluss machte John Hartson den Triumph endgültig perfekt. Bei den Engländern, bei denen der deutsche Nationalspieler Hamann im Gegensatz zu Babbel zum Einsatz kam, lief dagegen kaum etwas zusammen. Chancen blieben Mangelware.

Neben Glasgow haben auch Lazio Rom, Boavista und der FC Porto das Halbfinale erreicht. Lazio zog durch einen 2:1 (2:0)-Sieg bei Besiktas Istanbul zum dritten Mal in der Vereinsgeschichte in das Halbfinale des Uefa-Cups ein. Das Hinspiel hatte der italienische Ex-Meister bereits mit 1:0 gewonnen.

Der FC Porto benötigte die Verlängerung, ehe der Halbfinal-Einzug perfekt war. Nach der 0:1-Hinspiel-Niederlage erzielte Vanderle Silva (16. und 103.) beide Treffer zum 2:0 (1:0, 1:0)-Erfolg bei Panathinaikos Athen.

Hertha-Bezwinger Boavista Porto rettete sich gegen den FC Malaga nach dem 0:1 im Hinspiel durch einen Treffer von Claudio Luiz (83.) in die Verlängerung und siegte im Elfmeterschießen mit 4:1.

Am Freitag wird in Nyon das Halbfinale ausgelost. Die Partien werden am 10. und 24. April ausgetragen.

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