Uefa-Cup "Ich war da schon häufig im Urlaub"

In der zweiten Runde des Uefa-Cups kommen die meisten deutschen Mannschaften um weite Reisen herum. Die Gegner von Schalke, Bremen und Stuttgart stammen aus Polen, den Niederlanden und Ungarn. Nur Hertha BSC hat einen längeren Trip vor sich. Die Berliner haben es mit einem Club aus Zypern zu tun.


FC SCHALKE 04 - LEGIA WARSCHAU

Rudi Assauer (Manager Schalke 04):

"Mit dem Los können wir gut leben. Legia ist ein reizvoller Gegner, wir können im Heimspiel wieder mit einer vollen Arena rechnen. Dazu ist Warschau eine schöne Stadt, uns steht keine weite Reise bevor und unsere Fans lernen wieder ein neues attraktives Europapokal-Ziel kennen."

Tomasz Waldoch (Kapitän Schalke 04): "Von besonderem Losglück würde ich nicht sprechen, das wird ein heißes Duell. Die sind mindestens eine Klasse besser als Gomel. Bei Legia läuft es in der Liga derzeit nicht optimal, aber im Europacup sind sie erfahren. Sie haben keine Stars, sind aber eine technisch beschlagene Mannschaft und spielen gute Konter. Wenn wir unsere Leistung abrufen, sollten wir trotzdem eine Runde weiter kommen."

Frank Rost (Torwart Schalke 04): "Unser Vorteil ist, dass sich unsere beiden Polen mit Legia bestens auskennen dürften. Klar ist aber auch, dass es in diesem Feld keine schlechten Mannschaften mehr gibt. Da ist der Ehrgeiz groß, alle wollen in die nächste Runde und ans große Geld."


HERTHA BSC - APOEL NIKOSIA

Dieter Hoeneß (Manager Hertha BSC): "Wir sind mit dem Los sehr zufrieden und haben mit Famagusta schon Erfahrungen mit Mannschaften aus Zypern gesammelt und wissen, dass diese Mannschaften schwer zu spielen sind. Wir sollten Apoel nicht unterschätzen."

Kikis Righas (Manager Apoel Nikosia): "Ich freue mich über das gute Los. Hertha ist eine sehr gut organisierte Mannschaft und gehört für mich zu den großen Teams in Deutschland und Europa. Hertha ist natürlich klarer Favorit, wir haben nur Außenseiterchancen."


VFB STUTTGART - FERENCVAROS BUDAPEST

Felix Magath (Trainer VfB Stuttgart): "Ferencvaros ist der erfolgreichste Verein in Ungarn mit einer großen Tradition. Aber ich halte die Aufgabe für lösbar und bin guter Dinge, dass wir in die dritte Runde einziehen werden."

Manfred Haas (Präsident VfB Stuttgart): "Ferencvaros ist ein attraktiver Gegner. Der Klub erinnert an große Zeiten des ungarischen Fußballs."

Silvio Meißner (VfB Stuttgart): "Das ist eine lösbare Aufgabe und außerdem eine schöne Reise. Ich war da schon häufig im Urlaub, weil wir Ossis früher ja immer an den Plattensee gefahren sind."


WERDER BREMEN - VITESSE ARNHEIM

Klaus Allofs (Sportdirektor Werder Bremen): "Vitesse ist sportlich die schwerste Aufgabe, die uns treffen konnte."

Frank Verlaat (niederländischer Werder-Profi): "Das wird für mich ein Spiel wie jedes andere. Ich will die nächste Runde erreichen und deswegen ist es mir egal, ob es eine holländische Mannschaft oder eine andere ist. Vitesse hat sich in den vergangenen Jahren sehr verändert. Sie haben sehr junge Spieler in ihren Reihen."

Jürgen L. Born (Vorstandsvorsitzender Werder Bremen): "Positiv ist zu bewerten, dass wir zuerst auswärts spielen. Aber dieser Gegner hat es in sich. Es ist die Mannschaft, die laut Setzliste die Beste der nichtgesetzten Teams war."



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