Uefa-Cup-Quali Mainz muss zu Hause bleiben

Aus sportlicher Sicht wurde dem FSV Mainz 05 mit dem armenischen Club FC Mika eine lösbare Aufgabe zugelost. Doch den internationalen Debütanten plagen Terminsorgen. Das Ausweichstadion in Frankfurt steht für das Hinspiel nicht zur Verfügung, auch ein Tausch des Heimrechts ist aus logistischen Gründen nicht möglich.


Trainer Klopp: Allein zu Haus
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Trainer Klopp: Allein zu Haus

Mainz - "Sportlich kann man das Los nicht richtig einschätzen. Wir wissen, dass dort die Saison bereits läuft. Mika ist Tabellenzweiter und hat von neun Spielen fünf gewonnen. Wir dürfen sie nicht auf die leichte Schulter nehmen", sagte FSV-Trainer Jürgen Klopp. Mainz war über die Fairplay-Wertung in letzter Sekunde in die Uefa-Cup-Qualifikation gekommen.

Manager Christian Heidel hatte umgehend versucht, das Heimrecht zu tauschen. Doch für die Armenier ist das nicht möglich. "Der FC Mika teilt sich das Stadion mit dem Klub Banants Eriwan, der selbst an diesem Tag ein Uefa-Pokalspiel hat. Wir bemühen uns aber weiter um eine Lösung", erklärte Heidel nach Gesprächen mit den armenischen Verantwortlichen am Rande der Auslosung in Nyon. Die Mainzer haben am 14. Juli zunächst Heimrecht, das Rückspiel findet am 28. Juli in Armenien statt.

Das Heimspiel muss der FSV aller Voraussicht nach im heimischen Stadion am Bruchweg austragen. Ursprünglich war ein Umzug in die neue Frankfurter WM-Arena geplant. Doch am Spieltag steht das Frankfurter Stadion wegen eines Sommerfestes einer Unternehmensberatung nicht zur Verfügung. Im Bruchweg-Stadion gibt es für den Uefa-Cup auf Grund der Sitzplatz-Pflicht nur 10.000 Plätze. In Frankfurt könnten dagegen 25.000 Mainzer Anhänger die Uefa-Pokal-Qualifikationsspiele des letztjährigen Erstliga-Aufsteigers verfolgen.



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