Europäischer Fußballverband Uefa entzieht Sankt Petersburg das Champions-League-Finale

Am 28. Mai soll in Sankt Petersburg das wichtigste Spiel im europäischen Klubfußball ausgetragen werden. Doch Russlands Ukraine-Krieg ändert alles.
Champions-League-Trophäe

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Alexander Hassenstein/ Getty Images

Die Europäische Fußball-Union (Uefa) wird dem russischen Sankt Petersburg am Freitag das Champions-League-Finale entziehen. Das berichten der Sport-Informationsdienst sowie die Nachrichtenagenturen AP und Reuters unter Berufung auf eigene Quellen.

Aufgrund des russischen Angriffs auf die Ukraine soll diese Entscheidung demnach bei einer Sondersitzung des Exekutivkomitees getroffen werden. Das Endspiel der Königsklasse ist derzeit am 28. Mai in St. Petersburg vorgesehen.

Die Uefa selbst hatte zuvor nur mitgeteilt, dass für Freitag, 10 Uhr (MEZ), eine außerordentliche Sitzung des Exekutivkomitees einberufen worden sei, auf der die derzeitige Situation bewertet und notwendige Entscheidungen getroffen werden sollen.

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St. Petersburg ist die Heimatstadt des russischen Staatschefs Wladimir Putin und Hauptsitz des Uefa-Sponsors Gazprom. Wo das Endspiel der Königsklasse nun stattdessen ausgetragen werden soll, ist offen. Schon in den vergangenen beiden Spielzeiten hatte der Finalort gewechselt, aufgrund der Coronapandemie wurde nicht in Istanbul gespielt, sondern in Lissabon (2020) und Porto (2021).

mon/AP/sid/Reuters
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