Juventus-Superstar Uefa leitet Verfahren gegen Ronaldo wegen obszöner Geste ein

Der Portugiese von Juventus feierte das Weiterkommen in der Champions League gegen Atlético Madrid mit einer fragwürdigen Geste. Nun droht dem fünfmaligen Weltfußballer eine Strafe.

Cristiano Ronaldo
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Cristiano Ronaldo


Die Europäische Fußballunion (Uefa) hat gegen Cristiano Ronaldo (34) von Juventus wegen seines obszönen Jubels im Achtelfinal-Rückspiel der Champions League gegen Atlético Madrid ein Verfahren eingeleitet. Der fünfmalige Weltfußballer hatte sich nach seinem Tor zum 3:0-Endstand, mit dem er Juve in die nächste Runde brachte, beidhändig in den Schritt gefasst. Die Uefa kündigte für Donnerstag eine Entscheidung an.

Ronaldos Aktion war eine Retourkutsche an die Adresse von Atlético-Trainer Diego Simeone, der die Geste beim 2:0-Erfolg der Madrilenen im Hinspiel gezeigt hatte. Simeone entschuldigte sich anschließend und wurde von der Uefa mit einer Geldstrafe in Höhe von 20.000 Euro belegt.

Eine Sperre ist unwahrscheinlich

Juventus-Trainer Massimiliano Allegri geht davon aus, dass sein Torjäger ebenfalls ohne Sperre davonkommt und damit dem italienischen Rekordmeister in den Viertelfinalspielen gegen Ajax Amsterdam am 10. und 16. April zur Verfügung stehen wird. "Ich denke, jeder hat auf dem Feld und auf den Rängen auf seine Weise gefeiert. Ich habe nichts Seltsames gesehen, nur Jubel. Dafür wird es keine Sperre geben", hatte Allegri gesagt.

Gegen Ronaldo laufen Ermittlungen in den USA. Die Amerikanerin Kathryn Mayorga hat wegen Vergewaltigung in Nevada Klage gegen den Portugiesen eingereicht. Ronaldo und seine Anwälte bestreiten die Vorwürfe.

mey/sid



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