UI-Cup Stuttgart unterliegt in Ramenskoje

Fehlstart in die Europacup-Saison: Der VfB Stuttgart hat das UI-Cup-Hinspiel beim russischen Vertreter Saturn Ramenskoje verloren. Der entscheidende Treffer fiel bereits nach wenigen Minuten. Überzeugen konnte der neue Spielmacher der Stuttgarter.


Hamburg - Der VfB Stuttgart hat das Hinspiel der 3. UI-Cup-Runde beim russischen Vertreter Saturn Ramenskoje 0:1 (0:1) verloren und muss nun um die Qualifikation für den Uefa-Cup bangen. Das Tor des Tages für Ramenskoje erzielte Dimitri Kiritschenko in der dritten Minute. Das Rückspiel in Stuttgart findet am 27. Juli statt. "Ich bin optimistisch, dass wir nächste Woche weiterkommen. Es ist klar, dass wir zu diesem Zeitpunkt noch nicht die notwendige Kondition haben", sagte VfB-Coach Armin Veh.

Sieg-Torschütze Kiritschenko (l.): Niederlage für VfB-Kapitän Pardo
DPA

Sieg-Torschütze Kiritschenko (l.): Niederlage für VfB-Kapitän Pardo

Die Stuttgarter verschliefen vor 9500 Zuschauern die Anfangsphase. Bereits in der dritten Minute stand Kiritschenko im Sturmzentrum frei und schob eine Hereingabe von der Torauslinie aus elf Metern ohne Mühe ein. Ab der 25. Minute bekam das Team von Trainer Veh, der noch auf die EM-Teilnehmer Jens Lehmann, Mario Gomez, Thomas Hitzlsperger und Ludovic Magnin verzichten musste, das Spiel etwas besser in den Griff und erarbeitete sich erste Möglichkeiten.

Nach einem Abseitstreffer von Cacau (12.) hatte Roberto Hilbert mit einem Kopfball knapp über die Torlatte (28.) und einem Volleyschuss aus vier Metern (41.) die besten Möglichkeiten des VfB vor dem Wechsel. Aber die Gastgeber blieben immer gefährlich, so verpasste Benoit Angbwa das mögliche 2:0 (35.). Die beste Chance zum Ausgleich hatte Stuttgart dann in der 55. Minute, als Ciprian Marica bereits Ramenskojes Torhüter Antonin Kinsky umspielt hatte, aber mit seinem Schuss an Angbwa hängen blieb.

Im Gegenzug hatte der VfB allerdings Glück, dass der ehemalige Wolfsburger und Cottbuser Stürmer Marko Topic nach einer Stunde in VfB-Keeper Alexander Stolz seinen Meister fand und Torschütze Kiritschenko drei Minuten später nur den Pfosten traf.

Bei Stuttgart war Zugang Jan Simak der Dreh- und Angelpunkt. Der Tscheche machte einen fitten Eindruck, war immer torgefährlich und trat alle Standardsituationen. Bei den Russen ragten Alexej Iwanow und Torschütze Kiritschenko heraus.

fsc/sid



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