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Rückkehr nach fast 1000 Tagen Uli Hoeneß ist wieder Bayern-Präsident

Der Chef ist zurück: Mit mehr als 97 Prozent der Stimmen haben die Mitglieder des FC Bayern Uli Hoeneß zum Präsidenten gewählt.

Uli Hoeneß ist wieder Präsident des FC Bayern München. Der 64-Jährige wurde am Freitagabend neun Monate nach seiner Haftentlassung von den Vereinsmitgliedern wieder ins höchste Amt des deutschen Fußball-Rekordmeisters gewählt.

Hoeneß erhielt auf der Jahreshauptversammlung von den 7152 Mitgliedern 108 Gegenstimmen und trat damit die Nachfolge von Karl Hopfner an. 58 Mitglieder enthielten sich. Einen Gegenkandidaten gab es nicht. Hoeneß nahm die Wahl unter großem Beifall an. "Uli Hoeneß, du bist der beste Mann", skandierten seine Anhänger in der vollbesetzten Halle, in der vereinzelt auch Buhrufe zu vernehmen waren. "Ich möchte mich bei Ihnen allen sehr herzlich bedanken. Und ich verspreche euch, ich werde euch nicht enttäuschen", rief Hoeneß den Mitgliedern zu.

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Hopfner hatte Hoeneß 2014 abgelöst, als dieser seine Ämter beim FC Bayern nach seiner Verurteilung zu dreieinhalb Jahren Haft wegen Steuerhinterziehung niedergelegt hatte. Auch den Posten des Aufsichtsratschefs strebt Hoeneß wieder an. Er war Ende 2009 nach über 30 Jahren als Bayern-Manager erstmals zum Präsidenten des FC Bayern München e.V. gewählt worden.

"Ich habe es geschafft, jetzt bin ich hier", sagte Hoeneß in seiner rund neunminütigen Wahlkampfrede: "Ich bitte Sie um eine zweite Chance - und ich verspreche Ihnen, dass ich alles tun werde, um Ihre Erwartungen zu erfüllen." "Ich gönne dir von Herzen die verdiente Rückkehr in dein Amt als Präsident", sagte Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge.

Das neue Präsidium komplettieren als Vizepräsidenten Dieter Mayer und Walter Mennekes. Beide erhielten ebenfalls ein klares Votum.

mon/dpa/sid
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