Umworbener Kuranyi Kritik an Stuttgart, Lob für Schalke

Stuttgart will ihn halten, bei Schalke gilt er als möglicher Nachfolger für Ailton: Kevin Kuranyi. Der Nationalstürmer will bald über einen Wechsel entscheiden - und hat nun eine Tendenz bekannt gegeben.


VfB-Stürmer Kuranyi: "Weiß nicht, ob der Verein mit mir plant"
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VfB-Stürmer Kuranyi: "Weiß nicht, ob der Verein mit mir plant"

Hamburg - "Nach jetzigem Stand der Dinge bleibe ich", sagte Kuranyi in der "Bild am Sonntag", kritisierte aber gleichzeitig die fehlende Kommunikation mit der VfB-Führungsebene. "Ich weiß gar nicht, wie der Verein mit mir plant. Vielleicht brauchen die mich auch gar nicht mehr." Der VfB hatte in der Schlussphase der Meisterschaft die Champions-League-Qualifikation verspielt, bei Kuranyi greift deshalb eine Ausstiegsklausel, nach der er für eine festgeschriebene Ablösesumme von rund 5 Millionen Euro wechseln könnte.

Obwohl für Schalke-Manager Rudi Assauer das Thema Kuranyi seit zwei Wochen angeblich abgehakt ist, wird immer wieder über einen Wechsel des 23 Jahre alten Stürmers zum Vize-Meister spekuliert. Kuranyi könnte bei den Königsblauen die Nachfolge des zuletzt enttäuschenden Brasilianers Ailton antreten, der in den vergangenen Wochen mit einem Wechsel kokettiert hatte.

Kuranyi ist jedenfalls voll des Lobes für das Team von Trainer Ralf Rangnick. "Schalke hat eine sehr interessante Mannschaft. Und letztes Jahr haben sie meinen guten Freund Marcelo Bordon geholt", betonte der Nationalspieler. Allerdings soll es noch keine Verhandlungen gegeben haben. Mit Manager Assauer habe er "noch nicht telefoniert."

Auch VfB-Manager Herbert Briem hatte jüngst bestätigt, dass ebenso wie für Alexander Hleb und Fernando Meira auch für Kuranyi keine Anfragen vorliegen würden.

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