Sieg gegen St. Pauli Union Berlin schießt sich auf Platz zwei

Der 1. FC Union Berlin setzt seine Heimsiegserie fort: Mit dem 2:0 gegen den FC St. Pauli stehen die Berliner erstmals seit drei Jahren wieder auf einem direkten Aufstiegsplatz.

St. Paulis Waldemar Sobota im Duell mit Torschütze Kenny Prince Redondo
Bongarts/Getty Images

St. Paulis Waldemar Sobota im Duell mit Torschütze Kenny Prince Redondo


Fußball-Zweitligist 1. FC Union Berlin hat seinen vierten Sieg in Folge gefeiert und ist damit auf Tabellenplatz zwei geklettert. Das Team gewann am Montagabend zum Abschluss des siebten Spieltags 2:0 (2:0) gegen den FC St. Pauli. Für die Hamburger war es die erste Niederlage nach zuletzt zwei Unentschieden und einem Sieg. Damit rutschte die Mannschaft von Trainer Ewald Lienen auf Rang 15 ab.

An der ausverkauften "Alten Försterei" trafen Philipp Hosiner (12. Minute) und Kenny Prince Redondo (42.). Die Berliner unterstrichen vor 22.012 Fans erneut ihre Heimstärke - seit über elf Monaten haben sie im eigenen Stadion nicht mehr verloren.

Die Gastgeber versuchten mit viel Druck und Tempo das Hamburger Tor in Gefahr zu bringen. Bei den Treffern aber halfen auch die Gäste mit. Vor dem 1:0 hatte St. Pauli die Situation eigentlich schon geklärt, doch der Ball kam noch einmal zu Hosiner. Und der für den verletzten Zweitliga-Top-Torschützen Collin Quaner (Muskelprobleme) in die Startelf gerückte Stürmer behielt die Nerven.

Vor dem 2:0 klärte Lasse Sobiech zunächst gegen Hosiner, nachdem der von einer Verletzung genesene Union-Kapitän Felix Kroos den Angreifer freigespielt hatte. Dann aber verlor St. Paulis Kapitän den Ball an Redondo. Wieder war Hamburgs Keeper Robin Himmelmann chancenlos. Hosiner, Redondo und Steven Skrzybski vergaben nach der Pause noch klare Chancen zum 3:0.

St. Pauli investierte in der zweiten Halbzeit mehr, Union-Torwart Jakob Busk klärte jedoch zweimal stark. Die Berliner sind nun bereits seit sieben Pflichtspielen ungeschlagen. Letztmals hatte Union im November 2013 auf Tabellenplatz zwei gestanden.

sun/dpa/sid



insgesamt 2 Beiträge
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retterdernation 27.09.2016
1. Als Hertha-Fan ...
freue ich mich riesig das Union auf einem Aufstiegsplatz steht ... und natürlich auch für Jens Keller! Der Ex-Schalke Trainer macht hier in Berlin ganz tolle Arbeit. Eisern Union - weiter so ...
kloppskalli 27.09.2016
2. Herr Keller kanns also doch ;-)
Fand den bei Schalke immer unfair behandelt. Freut mich fuer ihn dass er mit Union jetzt richtig Gas gibt.. Die Berliner Fans machen auch ganz gut Radau. Die Atmosphaere bei so einem Zweitligaspiel ist manchmal besser als das, was die Hochglanz-BuLi Stadien bieten / zulassen..
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