Bundesliga-Tabellenführer Union verlängert mit Erfolgstrainer Urs Fischer

Als Urs Fischer zu Union Berlin kam, spielte der Klub noch in der zweiten Liga. Jetzt führt er die Tabelle der Bundesliga an. Weil es mit dem Trainer so gut läuft, geht der gemeinsame Weg noch weiter.
Urs Fischer trainiert Union Berlin seit 2018

Urs Fischer trainiert Union Berlin seit 2018

Foto: eu-images / IMAGO

Urs Fischer bleibt über Saisonende hinaus Trainer des Fußball-Bundesligisten Union Berlin. Wie der Klub am Mittwoch mitteilte, sei der Vertrag mit dem 56 Jahre alten Schweizer verlängert worden. Über die Laufzeit wurden keine Angaben gemacht. Fischers Assistent Markus Hoffmann erhielt ebenfalls einen neuen Vertrag.

»Was wir in den letzten Jahren gemeinsam erleben durften, ist unglaublich und kaum zu beschreiben. Wie ich bereits oft betont habe, fühle ich mich bei Union sehr wohl«, sagte Fischer: »Die tägliche Arbeit gemeinsam mit der Mannschaft und dem gesamten Team, die Bedingungen, die der Verein zur Verfügung stellt, der menschliche Umgang miteinander – all das sind ganz wichtige Faktoren für unseren Erfolg in den vergangenen vier Jahren.«

Von Liga zwei bis an die Spitze der Bundesliga

Der 56-Jährige, dessen alter Vertrag 2023 ausgelaufen wäre, hatte Union 2018 übernommen und war direkt in seiner ersten Saison in die Bundesliga aufgestiegen. Seitdem schaffte der Klub 2020 problemlos den Klassenerhalt, ein Jahr später qualifizierte sich Union für die Conference League und in der vergangenen Saison sogar in die Europa League. Aktuell steht Union auf Platz eins der Bundesligatabelle und ist dabei als einzige Mannschaft bislang ohne Niederlage.

Union-Präsident Dirk Zingler sagte, Fischer sei »ein exzellenter Trainer, der unsere Mannschaft gemeinsam mit dem gesamten Trainerteam in die sportlich erfolgreichste Phase unserer Vereinsgeschichte geführt hat.« Der 58-Jährige freue sich sehr, dass Fischer und Hoffmann »auch in den nächsten Jahren Unioner bleiben.«

Oliver Ruhnert, Geschäftsführer Profifußball, lobte die Kontinuität in der Zusammenarbeit mit Fischer und Hoffmann. »Wir kennen uns inzwischen sehr gut und wissen, wie der jeweils andere tickt. So etwas hilft in der täglichen Arbeit ungemein und deshalb freut es mich sehr, Kontinuität auf diesen wichtigen Positionen zu haben«, sagte Ruhnert.

mrk/dpa/sid
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