Unzufriedener FCB-Stürmer "Toni muss sich andere Mannschaft suchen"

Torjäger Luca Toni will den FC Bayern verlassen - und auch sein Trainer hat kein Interesse an einem Verbleib des Stürmers. Wohin es den Italiener ziehen wird, ist noch unklar, fest steht nur eins: Freunde werden die beiden nicht mehr.

Bayern-Stürmer Toni: Die Wahrheit ist noch nicht herausgekommen
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Bayern-Stürmer Toni: Die Wahrheit ist noch nicht herausgekommen


Hamburg - Der italienische Stürmer Luca Toni hat bei Bayerns Trainer Louis van Gaal keine Chance mehr. "Mit Toni gibt es nichts mehr zu klären. Er hat gesagt, dass er gehen will, daher muss er sich eine andere Mannschaft suchen", sagte der Coach der Zeitung "Corriere dello Sport". Van Gaal hält einen Verbleib Tonis in München für unmöglich.

Auch Entschuldigungen des Italieners würden seiner Ansicht nach die Situation nicht ändern. "Es ist zu spät, er hätte früher daran denken sollen. Toni hat sich für ein bestimmtes Verhalten entschieden. Er hat unseren Erwartungen nicht entsprochen", so der 58-Jährige.

Laut Bayern Münchens Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge ist Tonis Situation allerdings offen. "Es ist noch nichts entschieden worden. Das ist eine Situation, in der noch alles geschehen kann. Ich schließe nicht aus, dass Toni gratis an einen Club verliehen werden könnte. Wir haben uns Zeit genommen, um diese Situation zu überprüfen", wird Rummenige von "Corriere dello Sport" zitiert.

Nach Angaben von Tonis Manager, Tullio Tinti, gibt es noch kein konkretes Angebot von Seiten italienischer Mannschaften für den Stürmer. "Es ist noch zu früh, um von Clubs wie AS Rom und Inter Mailand zu sprechen", sagte der Manager, der einen Verbleib Tonis in München jedoch ausschließt. "Die Wahrheit rund um diese Geschichte ist noch nicht herausgekommen", so Tinti.

jar/sid



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