Versuchte Tätlichkeit Zwei Spiele Sperre für Dortmunds Götze

Mario Götze ist wegen eines angedeuteten Nachtretens gegen Leverkusens Hanno Balitsch für zwei Spiele gesperrt worden. Der Dortmunder Jung-Star hatte bis zuletzt seine Unschuld beteuert. Auch BVB-Kapitän Sebastian Kehl wurde zu zwei Spielen Sperre verurteilt - dabei hatte er gar nicht gespielt.

Götze und Schiedsrichter Stark: Rot in der 77. Minute gegen Bayer
Getty Images

Götze und Schiedsrichter Stark: Rot in der 77. Minute gegen Bayer


Hamburg - Mario Götze ist nach seiner ersten Roten Karte im Profifußball vom Sportgericht des DFB für zwei Spiele gesperrt und zudem zu einer Geldstrafe in Höhe von 10.000 Euro verurteilt worden. Der Mittelfeldspieler von Borussia Dortmund war am Samstag bei Bayer Leverkusen (0:0) wegen Nachtretens in der 77. Minute des Feldes verwiesen worden.

Schiedsrichter Wolfgang Stark hatte zudem in einem Sonderbericht vermerkt, Götze habe noch in die Richtung von Gegenspieler Hanno Balitsch gespuckt. Am Montag hatte sich der 19-Jährige verteidigt. "Ich kann nur versichern: Ich bin nicht der Typ, der eine Tätlichkeit begeht. Und anspucken würde ich ohnehin niemanden", sagte er.

Eine kuriose Strafe erhielt Götzes Mitspieler Sebastian Kehl: Obwohl der BVB-Kapitän gegen Leverkusen nicht zum Einsatz kam, wurde er ebenfalls für zwei Spiele gesperrt. Das DFB-Sportgericht ahndete einen Schubser des 31-Jährigen gegen den Vierten Offiziellen Markus Schmidt. Kehl hatte an der Seitenlinie vergeblich auf seine Einwechslung gewartet und sich mit dem Schlusspfiff zu der leichten Handgreiflichkeit hinreißen lassen.

luk/sid/dpa



insgesamt 51 Beiträge
Alle Kommentare öffnen
Seite 1
lautpeng 29.08.2011
1. Ich lach mich schlapp..
Götze hat absolut KEINE Tätlichkeit begangen. Aber das wird sich der DFB nicht eingestehen. Kehls Strafe ist gerechtfertigt. Wer Hand an den 4. Offiziellen anlegt kann froh sein nur 2 Spiele gesperrt zu werden. Grob unsportlich, auch wenn es nur ein kleiner Schubser war.
debahn 29.08.2011
2. xxx
Zitat von lautpengGötze hat absolut KEINE Tätlichkeit begangen. Aber das wird sich der DFB nicht eingestehen. Kehls Strafe ist gerechtfertigt. Wer Hand an den 4. Offiziellen anlegt kann froh sein nur 2 Spiele gesperrt zu werden. Grob unsportlich, auch wenn es nur ein kleiner Schubser war.
das steht ja auch nicht da, es handelt sich um eine ANGEDEUTETE Tätlichkeit, quasi schon der Versuch ist strafbar. Was besseres hat dem Jungen doch gar nicht passieren können, jetzt kann er mal verschnaufen.
Greg84 29.08.2011
3. ...
Zitat von lautpengGötze hat absolut KEINE Tätlichkeit begangen. Aber das wird sich der DFB nicht eingestehen. Kehls Strafe ist gerechtfertigt. Wer Hand an den 4. Offiziellen anlegt kann froh sein nur 2 Spiele gesperrt zu werden. Grob unsportlich, auch wenn es nur ein kleiner Schubser war.
Geht auch nach wie vor nicht um eine Tätlichkeit sondern um den Versuch. Den kann man sehen (muss man natürlich nicht) und das hat das Sportgericht wohl getan.
Putzer, 29.08.2011
4. nö
Zitat von Greg84Geht auch nach wie vor nicht um eine Tätlichkeit sondern um den Versuch. Den kann man sehen (muss man natürlich nicht) und das hat das Sportgericht wohl getan.
Man kann auch sehen, was man sehen will. Ich wüßte gerne, wie der DFB den Nachweis einer versuchten Tätlichkeit geführt hat. Vom Bewegungsablauf her war nämlich keine zu erkennen. Weiter würde mich interessieren, was aus dem von Stark angeblich erkannten Spucken in Richtung Gegenspieler geworden ist. Ich vermute, da hüllt sich der DFB lieber in Schweigen. Stark ist mit Abstand der schlechteste Schiedsrichter, der aktuell in der BL sein Unwesen treibt ...
n.holgerson 29.08.2011
5. Dortmunds Fans werden immer peinlicher
War eine ganz klare rote Karte. Da gibt es überhaupt keine Diskussion. Peinlich sind wirklich nur die Dortmunder. Anstatt den Mund zu halten, die Strafe zu akzeptierten, geht es hier (und woanders) her wie im Kindergarten. Es wird jeden Tag lächerlicher. Erst war der Schiedsrichter an allem schuld und jetzt (wen wundert es), gibt es die nächste große Verschwörung. Das "Sportgericht des DFB" ist natürlich "manipuliert" worden, die würden nie eine Fehler eines Schiedsrichters korrigieren.... Wie gesagt, peinlicher Kindergarten.
Alle Kommentare öffnen
Seite 1

© SPIEGEL ONLINE 2011
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung


TOP
Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.