Vertragsverlängerung Zwanziger stellt Klinsmann Freibrief aus

Theo Zwanziger hat beteuert, auch nach der Weltmeisterschaft die Zusammenarbeit mit Jürgen Klinsmann fortsetzen zu wollen. Auch ein mögliches Aus im Achtelfinale könnte den Geschäftsführenden DFB-Präsidenten von seinem Standpunkt nicht abbringen. 


Leipzig - "Wenn wir jetzt im Achtelfinale gegen einen großen Gegner ausscheiden, kann man doch nicht alles in Frage stellen", erklärte Zwanziger in Leipzig: "Ich weiß aber auch, dass die Messlatte von Klinsmann höher ist als meine. Die Vertragsverlängerung hängt aber nur noch von ihm ab."

Klinsmann, Zwanziger: "Nicht alles in Frage stellen"
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Klinsmann, Zwanziger: "Nicht alles in Frage stellen"

Klinsmann hatte am Wochenende für Aufsehen gesorgt, als er seinen Assistenten Joachim Löw als potenziellen Nachfolger für sich ins Gespräch gebracht hatte.

"Vielleicht wollte Klinsmann für die Journalisten eine falsche Fährte legen", sagte Zwanziger. Der DFB-Chef erklärte, dass er hoffe, sich in allernächster Zeit mit Klinsmann zu einigen. Der einstige Nationalstürmer hatte die Entscheidung immer wieder für die Zeit nach der WM angekündigt.

Die WM-Bilanz bezeichnete Zwanziger als "sehr zufriedenstellend" - sowohl aus Sicht des deutschen Teams als auch als WM-Gastgeber. Das Problem der leeren Plätze bei einigen WM-Spielen wie zum Beispiel in Leipzig müsse man allerdings in den Griff bekommen. "Es wird bei den K.o.-Spielen noch wichtiger, dass wir die nicht genutzten Kontingente von Sponsoren schnell weiterreichen", so Zwanziger.

pav/sid



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