Bundesliga Aufsichtsratsspitze des VfB Stuttgart tritt zurück

Bei der Mitgliederversammlung des VfB Stuttgart wurde ihnen die Entlastung verweigert. Nun haben der Aufsichtsratsvorsitzende Joachim Schmidt und sein Stellvertreter Eduardo Garcia ihre Posten geräumt.

VfB-Präsident Wahler (Mitte), Garcia (l.), Schmidt: Einer bleibt, zwei gehen
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VfB-Präsident Wahler (Mitte), Garcia (l.), Schmidt: Einer bleibt, zwei gehen


Die Aufsichtsratsführung des VfB Stuttgart hat ihre Ämter mit sofortiger Wirkung aufgegeben. Wie der Tabellenletzte der Fußballbundesliga mitteilte, informierten der bisherige Vorsitzende Joachim Schmidt und sein Stellvertreter Eduardo Garcia die Vereinsgremien am Montag über ihren Schritt.

"Ich ziehe damit die Konsequenz aus der nicht erfolgten Entlastung des Aufsichtsrats bei der Mitgliederversammlung des VfB Stuttgart am letzten Sonntag", gab Schmidt als Begründung für seinen Rückzug an. "Offensichtlich wollte ein großer Teil der anwesenden Mitglieder einen personellen Neuanfang, dem möchte ich nicht im Wege stehen."

Nun bilden Hartmut Jenner, Wilfried Porth und Martin Schäfer den VfB-Aufsichtsrat. Der Verein teilte mit, dass das Kontrollgremium "in dieser Besetzung satzungsgemäß bis zur nächsten Mitgliederversammlung voll beschlussfähig" sei.

Die nächste Hauptversammlung ist bislang für Juni 2016 geplant. Bei der Versammlung am vergangenen Sonntag hatten nur 28,7 Prozent der abstimmenden Mitglieder für eine Entlastung des bisherigen Aufsichtsrates votiert.

chp/dpa



insgesamt 3 Beiträge
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doktor_schreyne-mayr 13.10.2015
1. Dutt übernehmen Sie auch diesen Job!
Das wurde aber auch mal Zeit, Dutt wird nun mit all seiner Erfahrung alleine den Karren aus dem Dreck ziehen, VFB wir schaffen das!
hamlet 13.10.2015
2. Management unschuldig
Ich glaube ja eher, die Schuld am sportlichen Misserfolg liegt bei Zorniger, der sein System nicht an dien Spieler anpassen möchte. Wenn die dann noch schlecht spielen, kann das nicht gut gehen.
fx33 13.10.2015
3. Dutt
Der größte Fehler der bisherigen Verainsführung und des Aufsichtsrats war Robin Dutt. Wo der hinlangt, geht alles in die Grütze.
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