Bundesliga Jetzt offiziell - VfB Stuttgart trennt sich von Bobic

Fredi Bobic muss seinen Posten als Sportvorstand beim VfB Stuttgart räumen. Der Bundesligist macht den 42-Jährigen für die sportliche Krise verantwortlich. Mit ihm habe der VfB keine Perspektive gesehen, die negative Entwicklung zu stoppen.
Sportdirektor Bobic: Aus nach vier Jahren beim VfB

Sportdirektor Bobic: Aus nach vier Jahren beim VfB

Foto: DPA

Hamburg - Bundesligist VfB Stuttgart hat die Trennung von Sportvorstand Fredi Bobic bestätigt. Der Tabellenletzte teilte die Entscheidung am Abend noch vor der anstehenden Partie bei Borussia Dortmund mit (20 Uhr, Liveticker SPIEGEL ONLINE). Zuvor hatten die "Stuttgarter Zeitung" und der TV-Sender Sky schon über das Aus des 42-Jährigen bei seinem Stammverein berichtet.

"Ausschlaggebend für diesen Schritt sind die anhaltenden negativen sportlichen Platzierungen sowie die Tatsache, dass wir in der jetzigen personellen Konstellation keine Perspektiven mehr sehen, eine nachhaltig positive Entwicklung einzuleiten", sagte Joachim Schmidt, der Aufsichtsratsvorsitzende des VfB.

Das Team von Trainer Armin Veh hat nach vier Spieltagen nur einen Punkt geholt. Im DFB-Pokal scheiterte der Klub in der ersten Runde an Zweitligisten VfL Bochum.

Bobic stand seit längerem in der Kritik. Die Fans des Traditionsvereins werfen ihm unter anderem eine verfehlte Einkaufspolitik vor und sehen in ihm den Hauptschuldigen für den Beinahe-Abstieg in der vergangenen Saison. Im Sommer 2010 hatte der frühere VfB-Stürmer Bobic das Amt als Sportdirektor der Stuttgart angetreten.

max/dpa
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