VfB Stuttgart Luhukay wird neuer Trainer, Dutt-Trennung bestätigt

Der VfB Stuttgart hat einen neuen Trainer: Jos Luhukay wird den Absteiger in der kommenden Saison in der zweiten Liga betreuen. Gleichzeitig bestätigte der Klub die Trennung von Sportdirektor Robin Dutt.

Jos Luhukay
DPA

Jos Luhukay


Die Gerüchte haben sich bestätigt: Jos Luhukay übernimmt den Trainerposten beim VfB Stuttgart, von Sportvorstand Robin Dutt hat sich der Bundesliga-Absteiger getrennt. Das gab der Klub in einer Pressemitteilung bekannt.

"Wir sind nach einem intensiven Austausch übereingekommen, dass eine Trennung von Robin Dutt die richtige Entscheidung ist, um den notwendigen Neustart für den VfB zu ermöglichen", sagte Martin Schäfer, Aufsichtsratsvorsitzender beim VfB. Die Trennung ist laut der Mitteilung "in gegenseitigem Einvernehmen" beschlossen worden.

Dutt war im Januar 2015 zum VfB gekommen. Nach dem ersten Abstieg des Klubs in die zweite Liga seit 41 Jahren am vergangenen Wochenende hatte der 51-Jährige seine Zukunft offen gelassen, allerdings einen Trend zur Fortsetzung seiner Tätigkeit angedeutet.

Trainer mit Aufstiegs-Erfahrung

Luhukay wurde für zwei Jahre als Cheftrainer verpflichtet. Der Niederländer hat Erfahrung mit dem Aufstiegskampf in der zweiten Liga - und er war erfolgreich. Mit Borussia Mönchengladbach, dem FC Augsburg und Hertha BSC hat er gleich drei Vereine in die Bundesliga geführt. Zuletzt war der 52-Jährige vereinslos.

Die Aufstiegs-Erfahrung Luhukays war einer der Gründe für seine Verpflichtung. "Er kann sehr gut einschätzen, vor welchen Herausforderungen wir gemeinsam in den kommenden Wochen und Monaten stehen werden und hat klar signalisiert, dass er sehr gerne für den VfB arbeiten würde", sagte Jochen Röttgermann, Vorstand Marketing und Vertrieb.

Kramny, der im vergangenen November den entlassenen Trainer Alexander Zorniger abgelöst hatte, war zuvor von seiner Verantwortung für das Stuttgarter Profi-Team entbunden worden. Der bisherige VfB-Präsident Bernd Wahler erklärte am gleichen Tag seinen Rücktritt.

aev/dpa



insgesamt 31 Beiträge
Alle Kommentare öffnen
Seite 1
spmc-135322777912941 17.05.2016
1. Im gestrigen (heutigen ?) Spiegelspiel
"wer ist der Verlierer der Saison" habe ich Robin Dutt ermittelt. Er ist deswegen Verlierer weil er im Gegensatz zu Veh, Schaaf und Stevens zu jung ist um sich auf seinen Abfindungen auszuruhen, zum DFB kann er nicht mehr zurück und keine BL Verein wird ihn trotz deren bekannter Naivität einstellen. Der muss erst einmal etwas leisten so wie Lukahay oder Schuster.
Sal.Paradies 17.05.2016
2. Awaken
Offensichtlich besitzt der VFB noch einen Restbestand an Überlebenswillen, indem er den Totengräber Dutt endlich vom Hof gejagt hat. Und die Wahl auf Jos Luhukay ist nicht die schlechteste, hat er doch gerade uns Berlinern wieder die Hertha in die (1.Liga)-Spur gebracht. Um Dutt müssen wir uns keine großen Sorgen machen, da der immer wieder einen Verein findet, der zu "erledigen" wäre. Das ist wie mit den Motten und dem Licht. Egal wie viele in Flammen aufgehen, es gibt immer noch welche, die da glauben, sie fliegen dem großen Erleuchten entgegen... ;-)
ruzoe 17.05.2016
3. Wieso
braucht eine Bundesligamannschaft, die nach fast vierzig Jahren wieder mal absteigt, überhaupt einen Trainer? Weiß die etwa immer noch nicht, wie es geht?
schotte65 17.05.2016
4. Ohje VfB
Der Aufsichtsrat, der NICHT in Wolfsburg bei Spiel und Mannschaft war, hat nun in einer Telefonkonferenz über die nähere Zukunft des Vereins entschieden. Der Verein ist auf einem guten Weg- in die dritte Liga.
ilmoran 17.05.2016
5.
Bin zwar kein Stuttgarter, aber das scheinen ordentliche Entscheidungen zu sein. Luhukay weiß, was er tut. Bei Dutt bin ich mir da schon länger nicht so sicher. Seit der ersten Zeit in Leverkusen hat nicht viel geklappt. Dem VfB wünsche ich jedenfalls viel Erfolg.
Alle Kommentare öffnen
Seite 1

© SPIEGEL ONLINE 2016
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung


TOP
Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.