Labbadia-Nachfolger Oliver Glasner wird der neue Wolfsburg-Trainer

Aus Österreich in die Bundesliga: Oliver Glasner wird den VfL Wolfsburg in der kommenden Saison betreuen. Der 44-Jährige war bislang erfolgreich beim Linzer ASK tätig.

Oliver Glasner, der Neue in Wolfsburg
Herbert Oczeret DPA

Oliver Glasner, der Neue in Wolfsburg


Oliver Glasner wird zur kommenden Saison Nachfolger von Bruno Labbadia als Trainer beim VfL Wolfsburg. Der 44-jährige Österreicher unterschrieb bei den Niedersachsen einen Dreijahresvertrag bis 2022, dies teilte der VfL am Dienstag mit. Die Personalie war bereits seit Tagen erwartet worden.

Glasner wechselt vom Linzer ASK zu den Wölfen. Labbadia, der den Klub 2018 vor dem Abstieg gerettet hatte, kündigte im März an, seinen auslaufenden Vertrag nicht verlängern zu wollen.

Der 44 Jahre alte Glasner hat sich in seiner österreichischen Heimat einen Ruf als Coach mit klarer Spielidee erarbeitet, der junge Spieler weiterentwickeln kann. In seinen vier Jahren in Linz führte er den LASK zunächst zurück in die erste Liga. Nach Platz vier im Premierenjahr sind die Linzer momentan Zweiter hinter Serienmeister Red Bull Salzburg.

aha/sid



insgesamt 3 Beiträge
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aggro_aggro 23.04.2019
1. Alpentrainer
Was haben Österreicher und Schweizer, was den deutschen Trainern fehlt? Gemessen an der Einwohnerzahl und der aktiven Fussballszene sind dermaßen viele österreichische Trainer in Verantwortung und im Gespräch, dass es tatsächlich auffällig ist. Es rächt sich, dass es über viele Jahrzehnte quasi Vorraussetzung war Nationalspieler gewesen zu sein eh man einen ersten Trainerposten erhalten hat. Vielleicht sind die paar Hundert ehemaligen Topspieler potentiell gute Trainer, aber Kandidaten ohne Profikarriere wurden nie in Betracht gezogen. Mourinho hätte nie eine deutsche Profimannschaft trainiert. Und jetzt scheitern Scholl, Effenberg, Labbadia und es gibt keinen zweiten Nagelsmann.
H.Schulz 23.04.2019
2. Wieso scheitert Labbadia
Er hat letztes Jahr die Relegation geschafft (trotz des Dieselgate-Chaos in Wolfsburg) und die Mannschaft in diesem Jahr in die obere Tabellenhälfte mit Kontakt zu den Europapokalplätzen geführt. Sorry, aber mehr hätte vermutlich auch ein anderer Trainer mit dieser Mannschaft nicht erreicht. Glassner muss erst noch beweisen, dass er mit dem VFL ins obere Drittel kommen kann, was ich bezweifle.
Lelas 23.04.2019
3.
Alles Gute für Herrn Glasner, aber welche unrühmliche Rolle spielt mal wieder Herr Schmadtke, wie kann es passieren, dass er jemanden wie Labbadia gehen lässt bzw. sogar vertreibt?
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