Wegen Missbrauchs von Spielerinnen Afghanischer Fußballchef Karim lebenslang gesperrt

Er habe seine Position ausgenutzt, um mehrere Nationalspielerinnen sexuell zu missbrauchen. Daran hat der Fußball-Weltverband Fifa keine Zweifel und sperrte Keramuddin Karim lebenslang.

Keramuddin Karim
DPA

Keramuddin Karim


Wegen des sexuellen Missbrauchs mehrerer Nationalspielerinnen ist Keramuddin Karim vom Fußball-Weltverband Fifa lebenslang gesperrt worden. Zudem verurteilte die rechtsprechende Kammer der Fifa-Ethikkommission den Präsidenten von Afghanistans Fußballverband AFF zu einer Geldstrafe von einer Million Schweizer Franken (rund 890.000 Euro), wie es in einer Mitteilung hieß.

Die Ethikrichter kamen zu dem Schluss, Karim habe seine Position als Verbandschef ausgenutzt. Er darf daher in Zukunft weder auf nationaler noch auf internationaler Ebene im Fußball tätig sein.

Karim, der Mitte Dezember provisorisch gesperrt wurde, sowie weitere AFF-Offizielle wurden von mehreren Spielerinnen beschuldigt, sie sexuell missbraucht und misshandelt zu haben. Die afghanische Regierung hat ebenfalls Ermittlungen aufgenommen.

sak/sid/dpa



© SPIEGEL ONLINE 2019
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung


TOP
Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.