Weltfußballer des Jahres Neuer tritt gegen Messi und Ronaldo an

Manuel Neuer gehört zu den drei Finalisten bei der Wahl zum Weltfußballer des Jahres. Neben dem Weltmeister dürfen Cristiano Ronaldo und Lionel Messi auf die Auszeichnung hoffen. Joachim Löw könnte zum Trainer des Jahres gekürt werden.


SPIEGEL ONLINE Fußball
Hamburg - Erstmals nach 23 Jahren könnte ein deutscher Profi zum Weltfußballer des Jahres gewählt werden: FC-Bayern-Torwart Manuel Neuer steht neben Cristiano Ronaldo (Real Madrid) und Lionel Messi (FC Barcelona) auf der vom Weltverband Fifa veröffentlichten Vorauswahl. Bei einer Gala am 12. Januar stimmen Sportjournalisten, Nationaltrainer und Kapitäne über den neuen Weltfußballer, die Weltfußballerin und die Trainer des Jahres ab.

Damit dürfen sich die Weltmeister Philipp Lahm, Bastian Schweinsteiger, Thomas Müller, Mario Götze (alle FC Bayern) und Toni Kroos (Real Madrid) keine Hoffnungen mehr auf die Auszeichnung machen. Die Nationalspieler hatten auf einer 23 Namen umfassenden Kandidatenliste gestanden. Der letzte deutsche Sieger bei den Männern war Lothar Matthäus im Jahr 1991. Im vergangenen Jahr gewann der Portugiese Ronaldo den Titel.

Vote
Fifa-Auszeichnung

Wer wird Weltfußballer 2014?

"Das ist eine super Nachricht und eine sehr große Ehre für mich. Dass ein Torwart nominiert wird, ist ja nicht selbstverständlich", sagte Neuer. Er habe die Nominierung "in besonderem Maße auch meinen Mannschaften zu verdanken. Mit dem FC Bayern und der deutschen Nationalmannschaft haben wir ein großartiges Jahr 2014 gespielt und Titel gewonnen."

"Ich freue mich sehr für Manuel Neuer. Er hat bei der WM, aber auch in der Champions League und Bundesliga überragende Leistungen geboten", teilte Bayern Münchens Vorstandsvorsitzender Karl-Heinz Rummenigge nach der Bekanntgabe via Twitter mit.

Bei der Wahl zum Trainer des Jahres ist Bundestrainer Joachim Löw in die engere Auswahl gekommen. Neben Löw wurden Carlo Ancelotti von Real Madrid und Diego Simeone von Atlético Madrid nominiert.

Bei den Frauen sind Nationalspielerin Nadine Keßler (VfL Wolfsburg), Brasiliens Idol Marta sowie US-Auswahlspielerin Abby Wambach im Rennen. "Ich kann es noch gar nicht fassen, bin total überwältigt. Obwohl es mich traurig macht, dass ich mit diesem überragenden Team momentan nicht auf dem Platz stehen kann, ist die Freude dennoch riesengroß", sagte Keßler die im Oktober am Meniskus operiert worden war.

Als Trainer/in einer Frauenmannschaft dürfen Keßlers Vereinscoach Ralf Kellermann, U20-Weltmeister-Trainerin Maren Meinert und Norio Sasaki (japanische Nationalmannschaft) hoffen.

Vote
Wahl zum Weltfußballer 2014

Welcher Profi fehlt bei der Abstimmung?

mon

insgesamt 82 Beiträge
Alle Kommentare öffnen
Seite 1
simplythebeast 01.12.2014
1. Keine Chance!
Dazu hätte er schon ein paar Tore mehr schießen müssen. Aber defensiv ist Manuel Neuer sicher der Stärkste der drei Kandidaten!
pikay92 01.12.2014
2. ...
Okay, Ronaldo kann ich nachvollziehen. Aber was hat Messi auf der Liste verloren? Wenn überhaupt ein Argentinier, dann Di Maria, der hat im gegensatz zu Messi wenigstens nen Titel in dieser Saison gewonnen.
schwampf 01.12.2014
3. Dann wirds wieder Ronaldo oder Messi
Hätten die nicht mal jemand anderen nehmen können. Nichts gegen Neuer, aber ein Torwart wird bestimmt nicht gewählt und so bleiben die beiden üblichen Verdächtigen übrig. Wahrscheinlich wirds Ronaldo, hat ja die Champions League gewonnen. Wie langweilig das alles...
sebastian.teichert 01.12.2014
4.
Es sollte eigentlich klar sein. Wenn ich nicht falsch informiert bin haben sowohl Ronaldo als messi schon gewonnen. Außerdem ist wirklich mal wieder ein Torwart dran. Wenn nicht neuer, wer dann?
merkur08 01.12.2014
5. Eigentlich ist ein Torwart ein No Go
Allerdings langweilen sich schon alle, weil es immer nur Messi oder Ronaldo sind. Da wäre mal ein Torhüter mal was anderes. Auch weil er Weltmeister ist und auch schon die CL gewonnen hat. Zudem dürften dies deutsche Sponsoren wohlwollend sehen. Und spätestens nach der Vergabe der Fussball WMs nach Russland und Qatar weiss man ja, dass die Fifa das finanzielle Argument sehr zu schätzen weiss. Neuer hat doch Chancen. Allerdings wird die Fifa an Löw als Trainer des Jahres nicht rumkommen und zwei deutsche Preisträger? Das dürfte wohl etwas zu viel des guten sein. Ronaldo war es letztes Jahr. Dann tippe ich auf Messi. Muss ja alles schön ausgewogen sein. Obwohl Madrid holte die CL............
Alle Kommentare öffnen
Seite 1

© SPIEGEL ONLINE 2014
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung


TOP
Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.