Weltpokal-Finale Porto siegt vom Elfmeterpunkt

Dieses Jahr wurde der Weltpokal letztmalig ausgetragen. Besonders spektakulär geriet das Finale nicht. In der regulären Spielzeit und der Verlängerung fielen keine Tore. Der FC Porto behielt schließlich gegen das kolumbianische Außenseiterteam Once Caldas im Elfmeterschießen die Nerven.


Portugiesische Jubeltraube: Der FC Porto hat es geschafft
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Portugiesische Jubeltraube: Der FC Porto hat es geschafft

Yokohama - Mit einem 8:7-Sieg nach Elfmeterschießen sicherte sich der FC Porto zum zweiten Mal in seiner Vereinsgeschichte den Weltpokal. Zuletzt hatte der Club 1987 triumphiert. Im Mai dieses Jahres war dem FC Porto im Finale der Champions League in Gelsenkirchen ein 3:0-Erfolg gegen den AS Monaco geglückt.

Nach regulärer Spielzeit und Elfmeterschießen hatte es in Yokohama 0:0 gestanden. Once Caldas war völlig überraschend bis ins Finale vorgedrungen. Der Verein aus Kolumbien hatte zuvor niemals die Copa Libertadores, die Clubmeisterschaft Südamerikas, gewinnen können.

Im Elfmeterschießen versagte erst Once-Spieler John Garcia die Nerven, anschließend verwandelte Portos Pedro Emanuel und verhinderte den ersten Sieg einer kolumbianischen Mannschaft im Weltpokal. Der Sieg der Portugiesen war verdient, vor 45.748 Zuschauern im Endspielstadion der WM 2002 hatte Porto fast die gesamte Partie dominiert.

Bereits in der ersten Halbzeit traf Porto dreimal durch Luis Fabiano und dem Brasilianer Derlei den Pfosten beziehungsweise die Latte des kolumbianischen Gehäuses. Pech hatte Porto, dass Schiedsrichter Jorge Larrionda aus Uruguay bereits nach sechs Minuten einen Treffer des Südafrikaners Benni McCarthy wegen einer angeblichen Abseitsstellung nicht gegeben hatte.

Club-WM ersetzt künftig den Weltpokal

Der Weltpokal wurde dieses Jahr zum letzten Mal ausgetragen. Der prestigeträchtige Vergleich zwischen Europa und Südamerika, der 1960 erstmals stattfand, wird 2005 durch die Club-Weltmeisterschaft ersetzt. Zwei deutsche Clubs wurden Weltpokalsieger: der FC Bayern München (1976 und 2001) und Borussia Dortmund (1997). Von den 43 Endspielen konnten europäische Teams 21 für sich entscheiden.

Bei der Club-WM messen sich künftig in einem mehrtägigen Turnier die sechs Kontinental-Sieger aus Europa, Asien, Afrika, Mittel- und Südamerika sowie Ozeanien. Auch dieser Wettbewerb soll zumindest vorerst in Japan ausgespielt werden. Das Preisgeld wird 15 Millionen Dollar betragen.

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