"A fucking handball" oder "Fuck you"? Zwei Spiele Sperre für Bremens Aron Jóhannsson

Der nächste Rückschlag für Werder Bremen: Der Tabellenletzte der Bundesliga muss zwei Spiele auf Stürmer Aron Jóhannsson verzichten - weil das DFB-Sportgericht seine Version nicht glauben wollte.

Bremens Aron Johannsson
DPA

Bremens Aron Johannsson


Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hat Aron Jóhannsson für zwei Bundesligaspiele gesperrt. Zudem muss er eine Geldstrafe von 8.000 Euro zahlen. Der Bremer Angreifer soll Schiedsrichter Tobias Stieler am vergangenen Samstag beim 1:4 in Mönchengladbach beleidigt haben, bestreitet diesen Vorwurf aber.

Der 25-Jährige war in der 80. Minute vom Platz geflogen. Er habe lediglich ein Handspiel reklamieren wollen, erklärte Jóhannsson nach dem Spiel. "'A fucking handball!', habe ich gerufen", sagte er. Referee Stieler (Hamburg) habe verstanden: "Fuck you!" Daraufhin hatte Stieler die Rote Karte gezückt.

Der Verein teilte auf seiner Homepage mit, er werde das Urteil akzeptieren. Es ist damit rechtskräftig.

chh/sid



insgesamt 8 Beiträge
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Seite 1
geotie 20.09.2016
1.
Dieses Jahr wird schlimmes Jahr, besonders dieses Jahr!
Stäffelesrutscher 20.09.2016
2.
War keine Kamera auf ihn gerichtet, so dass man anhand der Mundbeweg - oh, halt, das wäre ein Videobeweis, und das geht nicht ...
Jabromski 20.09.2016
3. Primitiv-Sprache
Ich glaube dem Aron Jóhannsson. Aber beide Ausdrücke sind üble Gossensprache des untersten Niveaus und haben im deutschen Sport nichts zu suchen. Die Strafe ist berechtigt, egal für welchen der beiden Ausdrücke.
comeback0815 20.09.2016
4.
Zitat von JabromskiIch glaube dem Aron Jóhannsson. Aber beide Ausdrücke sind üble Gossensprache des untersten Niveaus und haben im deutschen Sport nichts zu suchen. Die Strafe ist berechtigt, egal für welchen der beiden Ausdrücke.
Sehe ich ABSOLUT genauso. Man ist ja vor einigen Jahren dazu übergegangen, die Rohdiamanten des (deutschen) Fußballs schon in frühester Jugend glatt zu bügeln. Deshalb bin ich schon lange dafür, sogenannte Medienkarten einzuführen. Wer also am Spieltag ein Interview gibt und dort mehr als zwei Mal von den üblichen Phrasen abweicht, bekommt eine Medienkarte. Auch wenn ein Trainer einmal ungekämmt zur Pressekonferenz erscheint, sollt man eine Medienkarte (für einen zufällig gewählten Spieler) vergeben. Wer in der Saison 3 Medienkarten gesammelt hat, wird für mindestens 1 Spiel gesperrt. Je nach schwere des Medienvergehens ("Ähhhh... Öhmmmm...") kann die Strafe auf bis zu 5 Spiele erhöht werden.
knapi 20.09.2016
5. klasse deutscher schiedsrichter
endlich haben wir einen schiedsrichter, der auch auf internationaler ebene die guten benimmregeln durchsetzen kann. künftig ist die voraussetzung kenntnis in spanisch, italienisch und französich: z.b. "merde"
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