Tschechien und Slowakei Erste Fußballer geben Spielmanipulationen zu

Laut Medien- und Polizeiangaben haben mehrere Spieler die Manipulation in Fußball-Ligen Tschechiens und der Slowakei gestanden. Darunter befindet sich auch ein ehemaliger Nationalspieler.
Fußball-Wettschein (Symbolfoto): 2000 bis 60.000 Euro pro manipuliertem Spiel

Fußball-Wettschein (Symbolfoto): 2000 bis 60.000 Euro pro manipuliertem Spiel

Foto: Carsten Rehder/ picture-alliance/ dpa

Hamburg - Im tschechisch-slowakischen Fall von Wettbetrug im Fußball hat es erste Geständnisse gegeben. Der slowakische Ex-Nationalspieler Ivan Hodur räumte die Annahme von Bestechungsgeld für die Manipulation von Fußballspielen ein.

"Ich weiß, dass ich einen Fehler gemacht habe", sagte der 34-Jährige der Tageszeitung "Sport", deren Bericht am Samstag auf der offiziellen Seite der obersten slowakischen Liga veröffentlicht wurde. Zwischen 2002 und 2006 bestritt Hodur insgesamt zwölf Länderspiele für die Slowakei.

Nach Polizeiangaben sind auch weitere der insgesamt sieben slowakischen Verdächtigen geständig. Ebenso wie zwölf zuvor in Tschechien festgenommene Fußballer sollen sie zwischen 2000 und 60.000 Euro pro manipuliertem Spiel in verschiedenen Ligen Tschechiens und der Slowakei angenommen haben.

max/dpa
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