WM 2002 Beckenbauer schreibt Deutschland an die Spitze

Für Bayern-Boss Franz Beckenbauer gehört die deutsche Fußball-Nationalmannschaft nach den glücklich überstandenen WM-Relegationsspielen gegen die Ukraine bereits wieder zu den Topteams in der Welt.


Franz Beckenbauer (nach dem Gewinn der WM 1974 mit dem damaligen DFB-Präsidenten Hermann Gösmann und Torwart Sepp Maier): "Verstecken müssen wir uns nicht"
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Franz Beckenbauer (nach dem Gewinn der WM 1974 mit dem damaligen DFB-Präsidenten Hermann Gösmann und Torwart Sepp Maier): "Verstecken müssen wir uns nicht"

München - "Frankreich und Argentinien stehen klar vor uns. Doch verstecken müssen wir uns nicht", schrieb Beckenbauer in seiner "Bild"-Kolumne. "Hinter den beiden Über-Mannschaften sehe ich uns in einem Kreis mit anderen großen Nationen."

Zu den Nationalteams, denen die Truppe von Teamchef Rudi Völler gewachsen sei, zählt der Präsident des FC Bayern München unter anderem auch England, gegen das die DFB-Auswahl vor wenigen Wochen 1:5 eingegangen war. Auch mit "Spanien, mit Italien und sogar Brasilien, das sich genauso durch die Qualifikation gequält hat wie wir", könne es Deutschland aufnehmen.

Für Beckenbauer steht es zudem außer Frage, dass Völler der geeignete Mann ist, die deutsche Fußball-Nationalmannschaft wieder zu alter Größe zurückführen zu können. "Er steht als 41-Jähriger im besten Alter, kann noch viel bewegen." Deshalb müsse der nach der WM 2002 auslaufende Vertrag mit Völler unbedingt verlängert werden. "Lasst den Rudi die WM machen - 2002 und am besten auch noch 2006."



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