WM 2002 Will Vogts sich an Deutschland rächen?

Der erste deutsche WM-Gegner rüstet auf. Angeblich will sich Saudi-Arabien vom ehemaligen Bundestrainer Berti Vogts für die Fußball-Weltmeisterschaft 2002 fit machen lassen.


Berti Vogts: Weist er bald Saudi-Arabien den Weg?
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Berti Vogts: Weist er bald Saudi-Arabien den Weg?

Kuweit City - Wie die in Kuweit erscheinende Zeitung "Al Rai Al Aam" am Montag berichtete, denke der nationale Fußball-Verband (KFA) daran, dem Nachbarn Saudi-Arabien für die WM-Vorbereitung seinen Nationalcoach Berti Vogts auszuleihen. Der ehemalige Bundestrainer, der im Herbst 1998 von seinem Amt zurückgetreten war, betreut seit September dieses Jahres das Auswahlteam Kuweits. Der Vertrag des 54-Jährigen läuft bis Juni 2002.

Die zurzeit von Nasser al-Johar trainierte Nationalmannschaft Saudi-Arabiens ist am 1. Juni kommenden Jahres in Sapporo erster WM-Vorrundengegner des DFB-Teams. Vogts, der im Sommer dieses Jahres beim Fußball-Bundesligisten Bayer Leverkusen entlassen worden war, könne nach Ende des Arabien-Cups und der Ostasien-Spiele Ende April bei den Saudis einsteigen, hieß es weiter in dem kuweitischen Blatt.

Erst kürzlich hatte der kuweitische Informationsminister Scheich Ahmed Fahed al-Sabah, der zugleich KFA-Präsident und NOK-Vorsitzender ist, Saudi-Arabien die Unterstützung seines Landes bei der Vorbereitung auf die WM-Endrunde vom 31. Mai bis 30. Juni 2002 in Japan und Südkorea angeboten.



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