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17. Oktober 2015, 17:26 Uhr

Internationale Pressestimmen zum WM-Skandal

"Was für ein Beben in Deutschland!"

Die SPIEGEL-Enhtüllungen zum mutmaßlichen Kauf der Fußball-WM 2006 beschäftigen auch die Medien in Europa. Die Pressestimmen im Überblick.

Nach Informationen des SPIEGEL war die WM 2006 in Deutschland mutmaßlich gekauft. Lesen Sie hier die Hintergründe zu den Enthüllungen nach.

SPANIEN:

El País: "Die Korruption macht nun auch dem deutschen Fußball zu schaffen. Der mächtige DFB steht vor dem größten Skandal seiner langen und glorreichen Geschichte."

El Mundo: "Fifa-Gate: Die WM 2006 in Deutschland gerät unter Verdacht. War der deutsche Sommertraum gekauft?"

El Periódico: "Die von Skandalen strapazierte Welt des Fußballs wird erneut erschüttert. Nun gerät Deutschland ins Visier wegen des Verdachts, die Fifa bestochen zu haben."

FRANKREICH:

L'Equipe: "Korruption: Deutschland hat die WM 2006 gekauft."

RFI Radio: "Es war ein Sommermärchen. Der Spitzname der WM 2006 rühmte ein enthemmtes Deutschland, das mit der ganzen Welt den Fußball feierte. Verwandelt sich das Märchen zehn Jahre später in einen Albtraum?"

ÖSTERREICH

Der Standard: "Sommermärchen im Korruptionsgerede"

Kronen Zeitung: "Was weiß Fifa-Präsident Joseph Blatter? Er hatte schon 2012 in einem Interview angedeutet: ,Gekaufte WM... Da erinnere ich mich an die Vergabe für 2006, wo im letzten Moment jemand den Raum verließ.'"

Tiroler Tagezeitung: "Neuer Skandal erschüttert den deutschen Fußball"

Kurier: "Böses Erwachen nach dem Märchen"

SCHWEIZ

Basler Zeitung: "Skandal ums Sommermärchen - Wurde die WM 2006 gekauft?"

Blick: "Was für ein Beben in Deutschland!"

Berner Zeitung: "Der Deutsche Fußball-Bund gerät unter Druck"

Tages-Anzeiger: "Der Schatten über dem Sommermärchen"

Neue Zürcher Zeitung: "Das getrübte Sommermärchen. Der Fußball, auch derjenige mitten in Europa, ist in einem schmerzhaften Prozess und Gefahren ausgesetzt. So viele (TV-)Zuschauer, so viele Sponsoren, so viel Geld, so viel Macht. Da sind Selbstbedienung und Missbrauch nicht weit weg. Das gilt für die Wüsten-WM 2022 in Katar ebenso wie für das Märchen 2006 vor unserer Haustüre."

mrr/sid

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