Deutschland in der Einzelkritik Viele müssen sich steigern - auch die Bundestrainerin

Das DFB-Team braucht die Tore von Alexandra Popp - dafür muss sie richtig angespielt werden. Das Problem könnte die 17-jährige Lena Oberdorf lösen. Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg sollte weniger experimentieren.

David Vincent / AP

Aus Rennes berichtet


Deutschland ist mit einem knappen 1:0-Sieg gegen China in die WM 2019 gestartet. Die DFB-Elf hat somit noch alle Chancen auf den Gruppensieg, der in der K.o.-Phase deutlich leichtere Gegnerinnen garantieren könnte. Das Team von Martina Voss-Tecklenburg muss sich steigern, wie die Bundestrainerin selbst auch.

Die Einzelkritik der 14 eingesetzten Spielerinnen zeigt, dass Voss-Tecklenburg mit zahlreichen Positionswechseln keine Sicherheit reinbrachte. Das Tor erzielte Giulia Gwinn, die sich nach schwachem Beginn steigerte und gemeinsam mit Svenja Huth sowie der eingewechselten Lena Oberdorf den besten Eindruck hinterließ. Klicken Sie sich durch die Fotostrecke:

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WM 2019 in Frankreich: Das deutsche Team in der Einzelkritik


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joes.world 08.06.2019
1. Seid nicht so kritisch
Geht es beim Frauenfußball wirklich ums Gewinnen? Oder sollen die Spielerinnen nicht einfach Vorbild für andere Frauen sein, sich viel zu bewegen. Das ist gesund und gut für die Figur. ;-)))
Geopolitik 08.06.2019
2. Ist ja wohl ein Witz...
Der 'Artikel' besteht aus zwei (!) Absätzen und hat dann schon eine wirklich fundierte klare Meinung. Scherz beiseite: frage mich welche Mannschaft am Sonntag die Kommentare durchsieht. Der erste ist schon mal Frauenfeindlich. Bin gespannt, ob mein Kommentar durchgeht.
freigeistiger 08.06.2019
3. Üblichen Reflexe
Die üblichen Reflexe auf solche Aussagen des Artikel sind, dass die Trainerin und die Frauschaft nur deshalb kritisiert werden, weil sie Frauen sind. Männer würde man niemals kritisieren. Von einem alten weißen Mann, der offensichtlich Probleme mit starken Frauen hat. Starke Frauen, die sich in der Männer dominierten Welt des Fußballs durchsetzten. Frauen sind immer stark, Männer sind immer dumme weiße Machos. Ist das genderistisch korrekt?
Die listige Schlange 08.06.2019
4. Sportart wechseln
wer in einer Mannschaftssportart wie Fußball oder Handball, egal ob männlich oder weiblich, die Härte der gegnerischen Mannschaft, so wie sie der Schiedsrichter zulässt, nicht mitgehen und dagegenhalten kann oder will, soll nicht anfangen zu jammern und zu heulen, sondern die Sportart wechseln und Jojo oder sowas spielen. Wie war das nochmal mit den Eiern und Pferdeschwänzen ? Schon mal einen Eishockey-Spieler erlebt, der über die Härte gejammert hat ?
murun 08.06.2019
5. Das habe ich davon, mir das grausame Gekicke anzusehen
Immer wieder versuche ich es mit dem Fußball der Frauen, und wieder wurde ich hier in meiner Meinung bestätigt. Ich verfolge als Fan Wintersport, Leichtathletik, Handball, Volleyball und Radsport der Frauen. Das heute war wieder so ein Rumgewurschte auf dem Platz, dass mir nichts anderes übrig bleibt, um in fünf Jahren noch einmal vorbeizuschauen...
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