"Brazuca" Das ist der neue WM-Ball

Er ist mit einem bunten Schleifenmuster verziert und trägt den Namen "Brazuca": In Rio de Janeiro ist der offizielle Spielball für die Fußball-Weltmeisterschaft 2014 vorgestellt worden.

DPA

Hamburg - Ein halbes Jahr vor Beginn der Fußball-WM 2014 in Brasilien hat der Weltverband Fifa in Rio de Janeiro den Spielball "Brazuca" offiziell vorgestellt. Auffälligstes Merkmal sind die bunten Farben und das Schleifenmuster. Laut Fifa soll das Design an die "in Brasilien beliebten traditionellen vielfarbigen Glücksarmbänder" sowie die Spiel- und Lebensfreude des Landes erinnern.

Der Ball wurde in den vergangenen zweieinhalb Jahren von mehr als 600 Fußballern getestet, darunter Lionel Messi, Bastian Schweinsteiger und Zinedine Zidane. Auch in offiziellen Begegnungen wie dem Länderspiel zwischen Schweden und Argentinien (2:3) im Februar wurde der Ball schon eingesetzt, allerdings mit anderem Design.

Der Name "Brazuca" beschreibt nach Angaben der Fifa "umgangssprachlich das brasilianische Lebensgefühl", das für Emotionen, Stolz und Herzlichkeit stehe. Mehr als eine Million brasilianische Fußball-Fans hatten sich bei einer öffentlichen Abstimmung für den Namen ausgesprochen.

Seit der WM 1970 in Mexiko ("Telstar") erhält der offizielle Turnier-Spielball einen Namen. Das Modell der Weltmeisterschaft 2006 in Deutschland hieß "Teamgeist", in Südafrika 2010 wurde mit dem "Jabulani" gespielt.

bka/sid



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expendable 04.12.2013
1. Gähn...
...und wieder ein neues buntiges Musterchen auf dem Bällchen. Man hätte ihn zur Abwechslung Kubisch gestalten sollen, das wäre mal was neues!
MisterXausD 04.12.2013
2. Früher war alles besser.
Da war der Ball einfach nur aus schwarzen und weißen ledernen 6-Ecken zusammengenäht; Gummipille rein, aufpumpen und fertig. Entweder konnten die Balltreter Fußball spielen oder sie verdienten ihre Brötchen am Stahlofen. Und heute? Da entscheidet nicht das Können der Balltreter über den Ausgang eines Spiels, gescheige einer WM, sondern die Balldesigner und Vereins- und VerbandsMANAGER !!
benedetto089 04.12.2013
3.
Zitat von MisterXausDDa war der Ball einfach nur aus schwarzen und weißen ledernen 6-Ecken zusammengenäht; Gummipille rein, aufpumpen und fertig. Entweder konnten die Balltreter Fußball spielen oder sie verdienten ihre Brötchen am Stahlofen. Und heute? Da entscheidet nicht das Können der Balltreter über den Ausgang eines Spiels, gescheige einer WM, sondern die Balldesigner und Vereins- und VerbandsMANAGER !!
Die Balldesigner entscheiden über den Ausgang einer WM? Auf welchem Planeten leben Sie denn? Der Ball sieht doch ganz nett aus, die Farben beißen sich allerdings etwas mit unserem rosa Querbalken.
mr.ious 04.12.2013
4.
Zitat von benedetto089Die Balldesigner entscheiden über den Ausgang einer WM? Auf welchem Planeten leben Sie denn? Der Ball sieht doch ganz nett aus, die Farben beißen sich allerdings etwas mit unserem rosa Querbalken.
Ich habe auch positiv abgestimmt, denn der Übergang von den Dreiecken zueinander, ist wirklich gelungen, finde ich. Den letzen mit Fünf-und Sechsecken hätte man aber noch zu den Fotos nehmen können, ist ja immerhin schon über ein Jahrzehnt her. Und eigentlich auch der erste im "nicht-Tango Design" seit 1978. Außerdem stimmt auch die Geschichte mit "Gummipille rein" nicht so ganz, denn ich hatte einen *azteca*, aber gleich beim ersten oder zweiten Aufpumpen ist mir die Ventinadel abgebrochen. Das war eine aus Kunststoff, und weil das auch der erste Ball ohne Leder und somit auch nur aus Kunststoffen war, dacht ich, den Plastiknadeln könne man auch schon vertrauen. ;) Jetzt kommt's aber erst, denn die abgebrochene Spitze ist drin geblieben bis der Ball so abgespielt war, daß nicht mehr zu erkennen war was da mal drauf stand. Ich konnte ihn aber am Geklapper immer unter anderen nicht mehr identifizierbaren Bällen, sofort und eindeutig erkennen. Der ist jahrelang richtig bespielt und getreten worden, ohne das die Nadelspitze da drin was ausgemacht hätte !
benedetto089 04.12.2013
5.
Zitat von mr.iousIch habe auch positiv abgestimmt, denn der Übergang von den Dreiecken zueinander, ist wirklich gelungen, finde ich. Den letzen mit Fünf-und Sechsecken hätte man aber noch zu den Fotos nehmen können, ist ja immerhin schon über ein Jahrzehnt her. Und eigentlich auch der erste im "nicht-Tango Design" seit 1978. Außerdem stimmt auch die Geschichte mit "Gummipille rein" nicht so ganz, denn ich hatte einen *azteca*, aber gleich beim ersten oder zweiten Aufpumpen ist mir die Ventinadel abgebrochen. Das war eine aus Kunststoff, und weil das auch der erste Ball ohne Leder und somit auch nur aus Kunststoffen war, dacht ich, den Plastiknadeln könne man auch schon vertrauen. ;) Jetzt kommt's aber erst, denn die abgebrochene Spitze ist drin geblieben bis der Ball so abgespielt war, daß nicht mehr zu erkennen war was da mal drauf stand. Ich konnte ihn aber am Geklapper immer unter anderen nicht mehr identifizierbaren Bällen, sofort und eindeutig erkennen. Der ist jahrelang richtig bespielt und getreten worden, ohne das die Nadelspitze da drin was ausgemacht hätte !
Cool! Ich hatte mal den Tricolore, der war auch nicht mehr zu erkennen. Außer bei Regen, da war der immer ein gefühltes halbes Kilo leichter als die anderen Bälle.
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