Sieg gegen Südkorea bei WM-Auftakt Frankreichs Fußballerinnen dominieren das Eröffnungsspiel

Das war eine klare Angelegenheit zum Start der Fußball-WM in Frankreich: Die Gastgeberinnen beherrschten die Partie gegen Südkorea von Anfang bis Ende. In dieser Form ist mit den Französinnen zu rechnen.

Frankreich jubelt zum WM-Auftakt
Lucy Nicholson REUTERS

Frankreich jubelt zum WM-Auftakt


Mit einem fulminanten Auftritt haben Frankreichs Fußballerinen die WM im eigenen Land eröffnet. Die Elf von Trainerin Corinne Diacre schlug im ausverkauften Pariser Prinzenparkstadion das deutlich unterlegene Team von Südkorea 4:0 (3:0).

Mittelstürmerin Eugenie le Sommer gelang nach neun Minuten bereits die 1:0-Führung. Abwehrspielerin Wendie Renard traf zwei Mal nach Eckstößen bereits zur sicheren 3:0-Pausenführung. Amandine Henry setzte in der 85. Minute den Schlusspunkt.

Die Französinnen gehören nicht nur wegen der Gastgeberrolle zu den Mitfavoritinnen auf den Titel. Diesen Anspruch untermauerten sie zum WM-Auftakt vor 47.000 Zuschauern nachdrücklich. Frankreichs Präsident Emmanuel Macron und Fifa-Boss Gianni Infantino sahen auf der Tribüne ein hochüberlegenes Team der Bleus, das von Beginn an die Partie beherrschte.

Premiere für den Videobeweis

Bereits nach neun Minuten musste die koreanische Torfrau Kim Min-Jung den Ball aus dem Tor holen. Le Sommer, die bereits bei den vergangenen vier WM- und EM-Turnieren getroffen hatte, setzte ihre Serie fort. Die Französinnen machten anschließend weiter unvermindert Druck, die Koreanerinnen kamen kaum einmal gefährlich in die gegnerische Hälfte. Das 2:0 schien bereits nach 27 Minuten fällig, als Griedge Mbock Bathy artistisch ins Tor traf - dann griff jedoch der Videobeweis, Schiedsrichterin Claudia Umpierrez aus Uruguay widerrief den Treffer wegen einer ganz knappen Abseitsposition.

Die Gastgeberinnen ließen sich dadurch allerdings kaum aus dem Konzept bringen, Renard spielte zwei Mal ihre Lufthoheit gegen die Koreanerinnen aus, so war das Spiel zur Pause bereits entschieden.

In der zweiten Halbzeit ließen es die Französinnen ruhiger angehen, an ihrer Dominanz änderte sich wenig. Nach 63 Minuten durfte Frankreichs Torhüterin Sarah Bouhaddi ihren ersten Ball halten. Amandine Henry veredelte das Resultat fünf Minuten vor Abpfiff mit einem Distanzschuss ins lange Toreck zum Endstand.

Die beiden anderen Teams in der Gruppe Norwegen und Nigeria spielen am Samstag um 21 Uhr gegeneinander. Zuvor am Nachmittag greift das DFB-Team gegen China um 15 Uhr ins Turnier ein.

Frankreich - Südkorea 4:0 (3:0)
Tore: 1:0 Le Sommer (9.)
2:0 Renard (35.)
3:0 Renard (45.)
4:0 Henry (85.)
Frankreich: Bouhaddi - Majri (74. Perisset) , Mbock Bathy, Renard, Torrent - Bussaglia, Henry , Cascarino (70. Gauvin), Thiney (86. Geyoro) , le Sommer - Diani
Südkorea: Kim Min-Jung - H.-R. Kim, Hwang, D.-Y. Kim, Jang - Y.-J. Lee (69. M.-A. Lee) , S.-Y. Ji, S.-H. Cho - Y.-M. Kang (52. C.-R. Kang) , S.-B. Jung (86. M.-J. Yeo) , G.-M. Lee
Schiedsrichter: Umpierrez (Uruguay)
Zuschauer: 47.000

aha



insgesamt 5 Beiträge
Alle Kommentare öffnen
Seite 1
Karla Winterstein 07.06.2019
1. Kaum aussagekräftiges Spiel
Korea wusste in keiner Phase des Spiels wirklich etwas entgegen zu setzen (ausser vielleicht am Ende, als die Französinnen anfingen schlampig zu spielen). Es gab allerdings eine Aussage der Reporterin, die sehr interessant war: "...es macht doch keinen Sinn in einem Eröffnungsspiel ein 0:3 zu verwalten". Dem muss ich leider widersprechen und ich möchte in dem Zusammenhang auch schon auf die aufgestockte Männer-WM hinweisen. Es ist bei dieser WM, an der erstmals 24 Mannschaften teilnehmen, nämlich so, dass vier von sechs Gruppendritten in die Achtelfinals kommen. Es scheidet also in vier Gruppen jeweils nur eine Mannschaft in der Vorrunde aus. Da diverse schwächere Teams dabei sind, zu denen man Schottland, Jamaika und Südafrika, die das erste Mal teilnehmen, wohl auch zählen kann, kommt es in erster Linie darauf an, dass man nicht ganz so schlecht ist, wie einige andere. Insofern kann ein 0:4, es fiel ja noch ein Tor, sogar hilfreich sein, wenn andere Dritte noch schlechtere Ergebnisse haben (man muss natürlich erst einmal Dritter werden, aber das steht auf einem anderen Blatt gegen einfachere Gegner). Es wird wohl noch ein paar weitere Spiele geben, bei denen Mannschaften nicht mit einem Sieg oder Unentschieden rechnen und versuchen werden, eine Niederlage zu verwalten. Wie gut Frankreich in diesem Turnier wirklich ist, wird wohl erst das Spiel gegen Norwegen zeigen.
zia-zaruba 08.06.2019
2. Wow !!!
ein Starkes Spiel... Frauschaft geht nach vorne los.
Athlonpower 08.06.2019
3. "Make Frauenfußball Great" wird nicht funktionieren
Tja SPON, es wird nicht funktionieren das "Make Frauenfußball Great", trotz einer Top-Schlagzeile nach der anderen über den Frauenfußball, oder wasr ihr dafür hält, weil mit gutem Fußball sprich hoher Qualität, Tempo und Güte hat das überhaupt nichts zu tun, das ist schlichtweg 5. und 6.Liga und anhand der genetisch bedingten körperlichen Nachteile des weiblichen Geschlechts wird es auch in Zukunft so bleiben, auch wenn uns M. Stokowski noch so vehement vom Gegenteil überzeugen versucht, ich würde mir so ein Gewürge nicht mal mit vorgehaltener Pistole anschauen, dann lieber tot:-) Daß ARD und ZDF uns Zuschauern und Zwangsgebührenzahlern dieses miese Schauspiel zur besten Senezeit antun hat wohl nur damit zu tun, daß man offenkundig befürchtet ansonsten die Fußball-Bundesligarechte zu verlieren, also macht man gute Miene zum bösen Spiel und einen einzigen Vorteil hat es doch, es gibt wenigstens ein bißchen weniger dieser dummdämliche Krimis und Rateshows mit den immer gleichen, wenig bekannten TV-Studiobewohnern. Da mach ich lieber meine 50 bis 60 km Runde auf dem Rennrad, da hat man was für´s gesunde Leben.
Karla Winterstein 08.06.2019
4. Ich verstehe Ihren Beitrag aus zwei Gründen nicht
Zitat von AthlonpowerTja SPON, es wird nicht funktionieren das "Make Frauenfußball Great", trotz einer Top-Schlagzeile nach der anderen über den Frauenfußball, oder wasr ihr dafür hält, weil mit gutem Fußball sprich hoher Qualität, Tempo und Güte hat das überhaupt nichts zu tun, das ist schlichtweg 5. und 6.Liga und anhand der genetisch bedingten körperlichen Nachteile des weiblichen Geschlechts wird es auch in Zukunft so bleiben, auch wenn uns M. Stokowski noch so vehement vom Gegenteil überzeugen versucht, ich würde mir so ein Gewürge nicht mal mit vorgehaltener Pistole anschauen, dann lieber tot:-) Daß ARD und ZDF uns Zuschauern und Zwangsgebührenzahlern dieses miese Schauspiel zur besten Senezeit antun hat wohl nur damit zu tun, daß man offenkundig befürchtet ansonsten die Fußball-Bundesligarechte zu verlieren, also macht man gute Miene zum bösen Spiel und einen einzigen Vorteil hat es doch, es gibt wenigstens ein bißchen weniger dieser dummdämliche Krimis und Rateshows mit den immer gleichen, wenig bekannten TV-Studiobewohnern. Da mach ich lieber meine 50 bis 60 km Runde auf dem Rennrad, da hat man was für´s gesunde Leben.
1) Wenn Sie sich diesen Sport selbst unter Gewaltandrohung nie ansehen würden, frage ich mich, wie Sie ihn überhaupt beurteilen können. 2) Sie vergleichen Äpfel mit Birnen. Sich selber sportlich zu betätigen ist doch etwas völlig anderes, als einer Sportveranstaltung als Zuschauer beizuwohnen.
extra330sc 08.06.2019
5.
Zitat von AthlonpowerTja SPON, es wird nicht funktionieren das "Make Frauenfußball Great", trotz einer Top-Schlagzeile nach der anderen über den Frauenfußball, oder wasr ihr dafür hält, weil mit gutem Fußball sprich hoher Qualität, Tempo und Güte hat das überhaupt nichts zu tun, das ist schlichtweg 5. und 6.Liga und anhand der genetisch bedingten körperlichen Nachteile des weiblichen Geschlechts wird es auch in Zukunft so bleiben, auch wenn uns M. Stokowski noch so vehement vom Gegenteil überzeugen versucht, ich würde mir so ein Gewürge nicht mal mit vorgehaltener Pistole anschauen, dann lieber tot:-) Daß ARD und ZDF uns Zuschauern und Zwangsgebührenzahlern dieses miese Schauspiel zur besten Senezeit antun hat wohl nur damit zu tun, daß man offenkundig befürchtet ansonsten die Fußball-Bundesligarechte zu verlieren, also macht man gute Miene zum bösen Spiel und einen einzigen Vorteil hat es doch, es gibt wenigstens ein bißchen weniger dieser dummdämliche Krimis und Rateshows mit den immer gleichen, wenig bekannten TV-Studiobewohnern. Da mach ich lieber meine 50 bis 60 km Runde auf dem Rennrad, da hat man was für´s gesunde Leben.
Vorab, ich bin auch kein Zuschauer der Frauenspiele. Aber Ihr Kommentar ist bezeichnend und passt zur Orthographie. Und wow, ne 50-60 km Runde auf dem Rennrad....da fahren sich RICHTIGE Rennradfahrer nur warm! Dummschw....und Warmdus.... at it´s best
Alle Kommentare öffnen
Seite 1

© SPIEGEL ONLINE 2019
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung


TOP
Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.