Qualifikation für Russland 2018 Tunesien und Marokko bei WM dabei

Ihre jeweils fünfte WM-Teilnahme haben sich Tunesien und Marokko gesichert. Die Qualifikation für Russland verpasst hat hingegen ein ehemaliger Bundesligaprofi als Trainer der Elfenbeinküste.

Tunesische Fans
AFP

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Tunesien genügte im abschließenden Gruppenspiel im Stade Olympique de Radès ein 0:0 gegen Libyen, um sich für die WM 2018 in Russland zu qualifizieren. Es ist die fünfte WM-Teilnahme der Nordafrikaner.

Die Mannschaft von Nationaltrainer Nabil Maaloul war zuletzt 2006 bei der WM in Deutschland dabei. Damals schied man nach einem Remis gegen Saudi-Arabien und Niederlagen gegen Spanien und die Ukraine in der Vorrunde aus.

Durch ein 2:0 beim direkten Konkurrenten Elfenbeinküste hat sich Marokko ebenfalls für das WM-Turnier qualifiziert. Die Tore für die Nordafrikaner erzielten Nabil Dirar von Fenerbahce Istanbul (25. Minute) und der ehemalige Bayern-München-Akteur Mehdi Benatia in der 30. Minute. Bei beiden Gegentreffern im Stade Félix Houphouët-Boigny in Abidjan sah Sylvain Gbohouo im Tor der Gastgeber nicht gut aus.

Die vom Ex-Schalker Marc Wilmots trainierte Elfenbeinküste wäre mit einem Sieg selbst für das Turnier in Russland qualifiziert gewesen.

Auch für Marokko ist es die fünfte WM-Teilnahme, einmal erreichten sie dabei das Achtelfinale: 1986 scheiterten sie in der Runde der letzten Sechzehn am späteren Vize-Weltmeister Deutschland 0:1.

Frühzeitig hatten sich bereits Ägypten und Nigeria für das Turnier im kommenden Jahr qualifiziert, der Senegal zog als drittes Team nach.

mfu



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