WM-Sicherheit 17 Festnahmen in München

Die WM hat begonnen und mit ihr steigt die Alarmbereitschaft der Polizei. Am Tag des Eröffnungsspiels zwischen Deutschland und Costa Rica gab es am ersten WM-Schauplatz allerdings wenig zu tun. Trotzdem schlugen einige Fans über die Stränge.


Hamburg - In München nahm die Polizei bis zum Ende des Eröffnungsspiels 17 Menschen fest. In einem Biergarten prügelten sich vier Deutsche mit einem dänischen Fan, der die Flagge seines Landes schwenkte. Zwei der Angreifer wurden festgenommen, der Däne leicht verletzt. Bei einer Veranstaltung auf dem Münchner Marienplatz schlug ein Mann mit einem Stock um sich, verletzte aber niemanden.

Deutschland-Fans, Polizisten: heitere Stimmung
DPA

Deutschland-Fans, Polizisten: heitere Stimmung

Außerdem verhaftete die Polizei fünf albanische Taschendiebe. Sie wurden von Spezialfahndern auf frischer Tat ertappt, als sie Fans bestehlen wollten. Münchens Polizeisprecher Peter Reichel sprach dennoch von einer "heiteren Stimmung im ganzen Stadtgebiet".

Beim Fanfest im Olympiapark, wo rund 35 000 Fans die Eröffnungsfeier und das erste Spiel zwischen Deutschland und Costa Rica verfolgten, gab es ein paar Zwischenfälle mit Betrunkenen und Konsumenten weiterer Drogen. Die Polizei nahm hier neun Personen fest. Zum Teil leisteten sie heftigen Widerstand.

Insgesamt sprach die Polizei in der bayerischen Landeshauptstadt von einem relativ ruhigen und problemlosen WM-Start. Insgesamt waren 3000 Polizisten im Einsatz. Die meisten waren am Olympiapark stationiert, wo der größte Public-Viewing-Platz der Stadt gegen 16.30 Uhr wegen Überfüllung geschlossen wurde musste. 35.000 Menschen verfolgten dort das Eröffnungsspiel.

reh/hut/sid/ddp



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