WM-Ticketbörse Kartentausch soll kostenlos sein

Die WM-Tickettauschbörse wird nun doch kein teures Vergnügen. WM-OK und Verbraucherschützer einigten sich laut eines Zeitungsberichts auf eine kostengünstige Lösung. Ursprünglich sollte neben dem Verkaufspreis eine Bearbeitungsgebührt anfallen.


Hamburg - Wie die "Financial Times Deutschland" aus Verhandlungskreisen erfuhr, werde der Kartentausch in der WM-Ticketbörse kostenlos erfolgen können. Es sei "hart um eine Lösung gerungen" worden, wird ein Beteiligter in der Zeitung zitiert. Das WM-Organisationskomitee lehnte eine Stellungnahme ab. Eigentlich war eine Bearbeitungsgebühr für die Karten-Rückgabe im Gespräch. Der Ticket-Vermarkter CTS Eventim, der den Verkauf im Auftrag des OK abwickelt, hatte im April einen Preis zwischen 10 und 15 Euro pro Ticket vorgeschlagen. Diesen sollte der neue Erwerber einer Karte zusätzlich zum Erstverkaufspreis tragen.

WM-Ticketverkauf: "Hart um Lösung gerungen"
DPA

WM-Ticketverkauf: "Hart um Lösung gerungen"

Das OK und der Bundesverband der Verbraucherzentralen VZBV hatten sich Ende voriger Woche auf die Konditionen zum Start einer Tickettauschbörse über das Internet ab März verständigt. Dabei überträgt der Besitzer einer Karte das Nutzungsrecht direkt an eine andere Person. Die Übertragung bedarf der Zustimmung des WM-OK. Vom 20. März bis 2. April sowie vom 1. Mai bis jeweils zwei Tage vor dem jeweiligen Spiel soll das WM-Portal aktiviert werden.



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Kei, 02.06.2005
1. fehlt nur noch eine speichelprobe zur ticketbestellung!
---Zitat von sysop--- Komplizierte Lotterie, strenge Datenkontrolle, wenig Flexibilität: Die Sicherheitsvorkehrungen bei der Vergabe der Tickets zur Fußball-WM 2006 bescherten den Verantwortlichen weniger Anfragen als erwartet. Und das bei knappem Kontingent. Wird die restriktive Verteilungspolitik zum Eigentor? Oder sind die Reglementierungen angesichts einer anspruchsvolleren Sicherheitslage gerechtfertigt? Werden Sie sich noch um Tickets bemühen? ---Zitatende--- eigentlich wollte ich mir karten bestellen, doch ist es mir kaum möglich, schon ein jahr im voraus zu planen, ob ich dann auch wirklich hingehen kann - vor allem mit den leuten meiner wahl! fragwürdig ist auch, warum privatpersonen intimste daten preisgeben müssen, sponsoren und verbände jedoch großzügige kontingente an tickets erhalten! meine befürchtung ist ja, dass letztlich einige stühle leer bleiben werden, da sich das ok bei der planung wohl verkünstelt hat! was mich aber an der vergabepraxis am meisten angekotzt hat, war das statement von beckenbauer, er müsse sich ja selbst auch noch um karten kümmern, da er noch keine hat! ich hoffe ihm bleiben die kaviarhäppchen in der vip-lounge gehörig im halse stecken!
fischera, 05.08.2005
2. Lotterie ja, Daten nein
Das Lotterie-System hat sich bereits in Wimbledon bewährt. Das ganze Datenabgefrage finde ich persönlich jedoch teilweise etwas lächerlich. EinigeDaten abzufragen, kann nützlich sein, z. B. um gegen Hooligans, aber auch Terroristen vorzugehen, aber soviele... Ich werde auf alle Fälle nicht hingehen, auch wenn ich zu der Zeit vielleicht wieder in Deutschland bin, habe ich keine Lust durch ein solches Verfahren u. U. an Tickets zu gelangen. Dann geh ich lieber zu anderen Großveranstaltungen.
eierman, 05.08.2005
3. Hooligans oder Terorristen?
---Zitat von fischera--- Das Lotterie-System hat sich bereits in Wimbledon bewährt. Das ganze Datenabgefrage finde ich persönlich jedoch teilweise etwas lächerlich. EinigeDaten abzufragen, kann nützlich sein, z. B. um gegen Hooligans, aber auch Terroristen vorzugehen, aber soviele... ---Zitatende--- Moin, dazu kann ich nur sagen "Jetzt haben sie euch!" (die Terorristen). Wenn ein Selbmordattentäter aktiv wird, dann ist ihm doch schei... egal, ob sein Name vorher bekannt war. Aber über Eins wird sich jeder Terorroist freuen, wir haben Angst und wir werden unser Leben in nächster Zeit unangenehm gestallten müssen. Wir werden in einem totalitären Staat leben müssen. Das ist eigentlich schon der größte Effekt von diesen vielen Anschlägen. Die Hooligans bekommt man damit natürlich absolut in den Griff. Aber um diese beiden Gruppen für die viel zu hohen Preise verantwortlich zu machen, ist, so glaube ich, ein ganz schlechter Zug. Sollen die doch zugeben, dass sie Geldverdienen wollenin dem sie das Volk abzocken. Gewinnoptimierung nennt man das. Gruß Frank
Jochen Binikowski 08.08.2005
4.
---Zitat von Kei--- was mich aber an der vergabepraxis am meisten angekotzt hat, war das statement von beckenbauer, er müsse sich ja selbst auch noch um karten kümmern, da er noch keine hat! ich hoffe ihm bleiben die kaviarhäppchen in der vip-lounge gehörig im halse stecken! ---Zitatende--- Das ist pure Majestätsbeleidigung. Der Kaiser hat soviele wichtige Werbetermine bei Postbank & Co., da kann sich auch ein Fußballgott schon mal verbal verdribbeln. Deshalb schlage ich den Franz zum Tor des Monats vor. Wie auch immer, ich habe eine Karte für den 15.6. in Hamburg und freue mich tierisch darauf. Macht auch nix, wenn dann die Saudis gegen Jamaika spielen. Nur gut, dass ich mit Flaggen handele, da habe ich immer das passende dabei... Und dann kommt ja noch eine Verlosung und bei den diversen Gewinnspielen der Sponsoren werde ich auch mitmachen. Wäre ja eine echte Schande, wenn Plätze leer blieben. Bei diesen Aktivismus muss ich nur darauf achten, dass es kein Problem mit meiner Frau gibt. Im Juni 06 haben wir Silberhochzeit und da bin ich mir nicht 100% sicher, ob sie Verständnis zeigt, wenn sie vor dem Stadion auf mich bis zum Spielende und anschliessenden Umtrunk mit den Jamaika-Fans warten müsste...
Jacky Thrilla, 22.10.2005
5.
---Zitat von Jochen Binikowski--- (..) und da bin ich mir nicht 100% sicher, ob sie Verständnis zeigt, wenn sie vor dem Stadion auf mich bis zum Spielende und anschliessenden *Umtrunk* mit den Jamaika-Fans warten müsste... ---Zitatende--- Umtrunk ist gut, vor allem bei den Jamaika Fans...;oP Die kiffen doch viel lieber, oder?? Grütze JT P.S.: Ich kuck mir die Spiele im Biergarten, oder aufm Balkon zusammen mit Freunden an, hat mehrere Vorteile: 1. Auf jeden Fall gute Stimmung (außer die Unsrigen spielen grottig, aber dann hat man ja noch die Schadenfreude) 2. Ich erspare mir diese Datenerfassungsschei..e, und muss mich nicht wie ein Verbrecher fühlen, nur weil ich ein Spiel sehen möchte 3. Ich spare mir ne Menge Geld für die Karten, kann mir dafür z.B. ein schickes Trikot kaufen 4. Unterstütze ich diese Kommerzspiele so wenig wie möglich Das Kartenverkaufssystem ist wirklich das Letzte, entweder ich bestellte mir Karten für ein Spiel, bei dem ich bis heute nicht weiß, wer gegen wen spielt (was ja besonders gut für die Stimmung in den Stadien ist, wenn französische, marrokkanische, englische, argentinische und deutsche Fans im Stadion sitzen und Mexiko gegen Saudi-Arabien gucken sollen...richtig töfte vom OK!) und ansonsten 50% der Tickets an irgendwelche Konzerne gehen, die damit ihren Reibach machen, und irgendwelche Leuts in die Stadien stopfen, die vielleicht viel lieber gerade beim Frisör hocken würden....oder so... Da wird die Stimmung im Biergarten vor der Großleinwand um Einiges besser sein, aber 100 Pro! Unterm Strich kann man nur sagen: Prima, liebes OK, das Verfahren ist wirklich pfanni und sowas von Deutsch...!!!
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