Zitat des Tages Augenthaler will keine Schnapsdrossel sein

Die erhobenen Vorwürfe wiegen schwer. Der jüngst als Nürnberger Trainer entlassene Klaus Augenthaler soll regelmäßig ein Weißbier zu viel konsumiert haben. Das sei Verleumdung, kontert der Weltmeister von 1990 und droht mit juristischen Schritten.


Klaus Augenthaler
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Klaus Augenthaler

"Ich habe doch kein Alkoholproblem. Das ist Rufmord. Hier wird der Eindruck erweckt, ich hätte beim Club nur gesoffen, nie gearbeitet. Was in Nürnberg abgeht, ist unterste Schublade. Da wird eine Kampagne gegen mich gefahren. Das ist eine gemeine Rufschädigung, da wird mein guter Name kaputt gemacht."

Klaus Augenthaler in der Münchner "AZ". Der Weltmeister von 1990 war vergangene Woche als Coach des 1. FC Nürnberg entlassen worden. Nach Zeitungsberichten soll der ehemalige Bayern-Profi für "Eskapaden außerhalb des Platzes" und eine feucht-fröhliche "Weißbier-Connection" verantwortlich sein. Präsident Michael Adolf Roth äußerte sich in eine ähnliche Richtung. Augenthaler, dessen Vertrag in Nürnberg noch bis 2004 lief, bestreitet die Vorwürfe und soll inzwischen einen Rechtsanwalt eingeschaltet haben.



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