2. Bundesliga Heidenheim trotzt Leipzig Remis ab

RB Leipzig und Heidenheim hätten mit einem Sieg im direkten Duell um Platz zwei erobern können. Doch die Teams trennten sich 1:1, Heidenheim kam vor allem in der Schlussphase oft in Bedrängnis.

Leipzigs Compper (l.), Heidenheims Niederlechner: Punkteteilung am Montag
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Leipzigs Compper (l.), Heidenheims Niederlechner: Punkteteilung am Montag


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Hamburg - RB Leipzig und der 1. FC Heidenheim haben sich zum Abschluss des neunten Spieltags in der zweiten Liga 1:1 (1:1) getrennt. Mit einem Sieg wäre für beide Teams Platz zwei möglich gewesen, so bleibt Leipzig (16 Punkte) Tabellenvierter, Heidenheim (15 Punkte) liegt direkt dahinter.

Philip Heise brachte die Gäste bei ihrem einzigen gefährlichen Angriff in Halbzeit eins in Führung (21. Minute). RB-Kapitän Dominik Kaiser glich zehn Minuten später mit einem Freistoßtreffer aus (31.). Zu mehr Toren reichte es für Leipzig jedoch nicht, trotz klarer Feldvorteile und einiger guter Chancen.

Vor allem zu Beginn der zweiten Halbzeit war der Gastgeber bestimmend, doch Joshua Kimmich (46.) und Top-Torjäger Yussuf Poulsen (51.) verpassten freistehend die Führung. Der Druck blieb bis in die Schlussphase hoch, allerdings fehlte den Leipzigern am Ende die Genauigkeit.

RB Leipzig - 1.FC Heidenheim 1:1 (1:1)
0:1 Heise (21.)
1:1 Kaiser (31.)
Leipzig: Bellot - Heidinger (86. Frahn), Sebastian, Compper, Jung - Khedira - Kimmich, Demme (82. Fandrich) - Kaiser - Poulsen, Morys (60. Teigl)
Heidenheim: Zimmermann - Strauß, Kraus, Wittek, Heise - Griesbeck - Reinhardt (78. Riese), Titsch-Rivero - Schnatterer - Niederlechner (90. Leipertz), Morabit (70. Bagceci)
Schiedsrichter: Robert Hartmann
Zuschauer: 18.820
Gelbe Karten: Kimmich, Jung (3) - Reinhardt, Bagceci, Heise

luk/sid/dpa



insgesamt 14 Beiträge
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pauli96 07.10.2014
1. Pvc
das Projekt vom (Leipziger) Cottaweg. Stört das eigentlich keinen mehr? Eine Mannschaft, bunt gemischt aus teuren Stars, dominiert die 3. Liga, wird vermutlich in einem Jahr auch die zweite nach oben verlassen. Spieler werden nicht nur teuer eingekauft sondern auch nach taktischen Erwägungen zwischen den einzelnen Konzernmannschaften verteilt und geschoben. Im Station nicht eine einzige regionale Werbung, nur Sportwetten, Nike und, na klar, Red Bull, Red Bull, Red Bull. Eine gigantische Marketingveranstaltung. Das Profifussball vom Geld dominiert ist, ist klar aber hier ist nicht ein gewachsener Verein mit Millionenvermögen und 200000 Mitgliedern, der aus wirtschaftlichen Gründen seine Profis in einer AG auslagert (FC Bayern), und auch kein fussballverrückter Milliardär, der seinen Jugendverein hoch puscht. Es ist Red Bull....Salzburg, Leipzig, NY, Weltraum sind dabei nur Austragungsorte wie bei der Formel Eins. Wenns in Hockenheim keine Rennen mehr gibt, trifft das Hockenheim aber nicht die Formel Eins... So einen Fußball wollt ihr? Das ist fair? Um beim Beispiel zu bleiben, wenn ein milliardenschwerer Autokonzern mit langweiligem Image beeschließt, jetzt auch Formel Eins Weltmeister werden zu wollen, darf der dann mit 12000PS Raketenmotor antreten? Nein? Nein! Dort gibts Regeln um den Wettbewerb nicht zu verzerren.. Nebenbei, die kleinen Red Bulls (5.Liga) führen nach 8 Spieltagen mit 6 Punkten vor dem Zweitplatzierten....
ein-dummer-junge 07.10.2014
2. Ziegler und Dueve sollten gehen
Beides leider in meinen Augen Versager die den 1.FCU verlassen sollten
tibatonk 07.10.2014
3. Gigantische Marketingmaschine
Nein, es stört offenbar nur wenige, dass Red Bull in erster Linie eine gigantische Marketingsmaschine ist. Es geht darum, nicht nur die Brause gewinnbringend zu verhökern, sondern Content zu generieren, der dann bestmöglich über die eigenen Medien, Plattformen vermarktet wird. Red Bull hat dafür ein beachtliches Medienimperium geschaffen - und legt dabei die Spielregeln am liebsten selbst fest. Es geht um Geld, nicht um Fußball-Aufbau Ost oder andere vermeintlich hehre Ziele. Red Bull bietet Unterhaltung wie andere Veranstalter auch. Und vielleicht gibt es ja gar keinen Unterschied zwischen einer Holiday On Ice-Show und einem Bundesliga-Spiel am Sonntag Nachmittag: familienfreundlich und clean. Mitglieder, die eventuell mitgestalten wollen oder gar Veto bei einzelnen Beschlüssen einlegen könnten, sind da natürlich fehl am Platz. Nur schade, dass das viele nicht sehen wollen - weshalb auch immer.
lorenzcarla 07.10.2014
4. Der echte Fußball für Fans
wird doch nicht in Stuttgart, Hamburger SV, Hertha, Wolfsburg, zweimal München, dreimal London, zweimal Manchester, Madrid, zweimal Mailand, St. Petersburg, Schalke, Leipzig und Paris gespielt. Liebe Fans: Geht nach Freiburg oder, wenn ihr Karten bekommt, nach Paderborn, Mainz, Ahlen, Aalen, Augsburg, Oberhausen und einige andere; dazu -nahezu sensationell - Heidenheim. Prima, dass die den Punkt bei der Teuer-Limo-Filiale geholt haben. Es gibt klare Konzepte ohne überbezahlte Superstars, effektive Jugendarbeit auf regionaler Ebene, mannschaftsdienlichen Fußball von Spielern, die nicht von Neid, sondern von positivem Gruppendenken geprägt sind, clevere und sympathische Vereinsverantwortliche wie Trainer, die fest auf dem Boden der Region stehen.
uw78 07.10.2014
5. @pvc
1.) Welche teuren Stars hat RB Leipzig? 2.) Wie denn nu? Regionale Sponsoren gibt es kaum, die viel Geld geben, sonst würde es RB in Leipzig nicht geben sondern würde bspw. Lok Leipzig die 2. BL aufmischen. Abgesehen davon ist Ur-Krostitzer ein regionales Unternehmen. Und bei welchen Erstbundesligisten siehst du regionale Werbung? Wollen wir in Leipzig nicht lieber die regionalen Sponsoren auch den lokalen Vereinen im Handball und Fußball lassen? Oder soll RBL jetzt auch diesen Vereinen die wenigen Sponsoren weg nehmen? Da musst du dich schon entscheiden! Stört dich eigentlich nicht, dass beim FCB ein paar mit weißen Plastetüten im Block sitzen und ein Telekom-T nachstellen? Stört dich eigentlich nicht, dass bei vielen Vereinen, bspw. Kaiserslautern, DU Hauptsponsor bist? Und ICH? Also alle und besonders der rheinland-pfälzer Steuerzahler? Mich schon!
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