2:1 beim FSV Frankfurt Arminia Bielefeld stoppt Niederlagenserie

Arminia Bielefeld kann doch noch siegen: Nach sieben Pleiten in Folge gewann der Aufsteiger das Auswärtsspiel beim FSV Frankfurt mit 2:1 - und bleibt dennoch Vorletzter in der 2. Bundesliga.
Philipp Riese: Küsschen für sein Tor

Philipp Riese: Küsschen für sein Tor

Foto: Thomas Starke/ Bongarts/Getty Images

Frankfurt - Aufsteiger Arminia Bielefeld hat am Montagabend beim FSV Frankfurt 2:1 (2:1) gewonnen und wichtige Punkte für den Klassenverbleib gesammelt. Die Mannschaft von Trainer Stefan Krämer stoppte damit ihre Niederlagenserie in der 2. Fußball-Bundesliga. Zuvor gab es sieben Pleiten in Folge.

Mit 17 Punkten bleibt die Arminia aber Tabellenvorletzter, der FSV findet sich mit 19 Zählern auf Platz 13 wieder. Nach einer frühen Führung durch den Frankfurter Markus Ziereis (10. Minute) drehte der Aufsteiger durch Tore von Marc Lorenz (18.) und Philipp Riese (41.) die Partie.

Beide Mannschaften traten nicht in Bestbesetzung an. Der FSV spielte freiwillig ohne seinen mit bislang sieben Saisontoren besten, aber wegen verbaler Ausfälligkeiten intern sanktionierten Torschützen Edmond Kapllani. Da auch Nikita Rukavytsya mit Sprunggelenksproblemen ausfiel, kam Ersatzstürmer Ziereis zu einem Startelfeinsatz. Der 21-Jährige nutzte seine Chance und brachte den FSV nach einer Ecke von Zafer Yelen mit einem Schuss in den Winkel in Führung.

Die Arminia, von Krämer verletzungsbedingt auf fünf Positionen umgebaut, konnte erstmals wieder von Beginn an ihren Top-Torjäger Fabian Klos aufbieten. Doch es war Verteidiger Lorenz, der die vom frühen Gegentreffer nur kurz irritierten Bielefelder mit seinem ersten Zweitligatreffer zurück ins Spiel (18.) brachte. Der FSV kam, obwohl spielerisch überlegen, aus dem Spiel heraus kaum noch zu Chancen. Zwei Lattenschüsse von Nestor Djengoue (29./42.) blieben die besten Gelegenheiten des FSV. Biefeld machte es besser und traf kurz vor der Pause durch Riese abermals ins Netz.

"Die Chancen waren da, aber man muss die Chancen auch reinmachen", sagte FSV-Kapitän Björn Schlicke bei Sky: "Entscheidend aber waren die dummen Gegentore." Coach Benno Möhlmann sagte, dass "das nötige Quäntchen gefehlt" habe.

tok/dpa/sid
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