Zweite Liga Duisburg dreht Partie, Union feiert Heimsieg

Pleite abgewendet, Abstiegsränge verlassen: Der MSV Duisburg hat zu Hause den FC Ingolstadt besiegt. Zudem gewann Union Berlin gegen den Karlsruher SC. Cottbus' Angreifer Martin Fenin wurde wegen einer Hirnblutung ins Krankenhaus eingeliefert.

Duisburg-Stürmer Jula (l.): Heimsieg gegen Ingolstadt
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Duisburg-Stürmer Jula (l.): Heimsieg gegen Ingolstadt


Hamburg - Dank Toren von Dzemal Berberovic (49. Minute), Branimir Bajic (63.) und Vasilios Pliatsikas (82.) hat der MSV Duisburg am elften Spieltag der zweiten Liga die Abstiegsplätze verlassen. Beim 3:1 (0:1)-Heimerfolg gegen den FC Ingolstadt hatte zunächst Moritz Hartmann (15.) die Gäste in Führung gebracht. Nach dem zweiten Saisonsieg liegt Duisburg auf Platz 14, Ingolstadt ist nun Tabellen-Vorletzter.

"Wir hatten enormen Druck. In der ersten Halbzeit hatte das nichts mit Fußball zu tun. Ich denke, wir sind alle erleichtert. In der zweiten Halbzeit hat man gesehen, dass die Jungs Fußball spielen können. Wir haben eine Trotzreaktion gezeigt", so Duisburg-Trainer Milan Sasic. Sein Gegenüber Benno Möhlmann sagte: "Wir haben heute eine erste Halbzeit gesehen, in der wir schon alles klarmachen konnten. In der zweiten Halbzeit waren wir bei den Standardsituationen nicht konsequent genug. Das ist mehr als schade."

Torwart Dirk Orlishausen hat mit einem Patzer die 0:2 (0:1)-Pleite seines Karlsruher SC bei Union Berlin eingeleitet. Dem 29-Jährigen misslang nach einem Freistoß von Torsten Mattuschka der Abwehrversuch, der Ball landete am Rücken von Christopher Quiring und trudelte von dort über die Torlinie (15.). In der zweiten Hälfte erhöhte Michael Parensen (79.)

"Wir hätten schon früher 2:0 führen müssen, um mehr Ruhe ins Spiel zu bekommen. Es war insgesamt kein tolles Spiel, aber dennoch ein souveräner Erfolg", sagte Union-Coach Uwe Neuhaus. Sein Team ist nach dem fünften Heimsieg in Serie Siebter, Karlsruhe rutschte auf den Relegationsplatz 16 ab.

Am Sonntag spielt der bisherige Tabellenführer Greuther Fürth gegen Erzgebirge Aue, Dynamo Dresden trifft auf Alemannia Aachen und der FSV Frankfurt empfängt Energie Cottbus (jeweils 13.30 Uhr, Liveticker SPIEGEL ONLINE).

Energie muss dabei auf Martin Fenin verzichten. Der tschechische Stürmer ist am Samstagmorgen in Cottbus wegen einer Hirnblutung ins Krankenhaus eingeliefert worden. Das teilte der Zweitligist mit, der angesichts der noch unklaren Ursache nicht abschätzen kann, wie lange Fenin ausfallen wird. "Das ist zum gegenwärtigen Zeitpunkt auch wirklich nebensächlich. Absolute Priorität hat immer die Gesundheit", sagte Trainer Claus-Dieter Wollitz. Der 24-jährige Fenin steht nun vorerst unter ärztlicher Beobachtung.

leh/sid



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