Zweite Liga Ingolstadt löst Pflichtaufgabe, Karlsruhe patzt

Erster Heimsieg im Jahr 2015: Spitzenreiter Ingolstadt hat mit einem Erfolg über den FSV Frankfurt seine Pflichtaufgabe erfüllt. Aufstiegskonkurrent Darmstadt bleibt dran, der Karlsruher SC erlitt einen Rückschlag.

Ingolstadts Hübner (l.): Führungstreffer gegen FSV Frankfurt
DPA

Ingolstadts Hübner (l.): Führungstreffer gegen FSV Frankfurt


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Zweitliga-Spitzenreiter FC Ingolstadt hat am 27. Spieltag seine Negativ-Serie vor eigenem Publikum beendet. Das Team von Trainer Ralph Hasenhüttl gewann am Sonntag 2:0 (1:0) gegen den FSV Frankfurt und festigte mit nun 52 Punkten den ersten Tabellenplatz vor dem 1. FC Kaiserslautern (49), der am Samstag 4:0 gegen Heidenheim gewonnen hatte.

Ingolstadt, bisher im Jahr 2015 noch ohne Heimsieg, ging in der 22. Minute in Führung. Nach einer Ecke stand Benjamin Hübner im Fünfmeterraum zu frei und köpfte mühelos ein. Der zweite Treffer gelang Lukas Hinterseer (58.). Für den FSV war es die erste Niederlage seit dem 19. Spieltag.

SV Darmstadt 98 - VfL Bochum 2:0 (1:0)

Die Gäste verfügen über die besten Offensive der Liga (43 Tore), die Gastgeber über die beste Abwehr (19 Gegentore). Sie waren es, die am Ende jubeln konnten. Romain Brégerie per Kopf nach einer Ecke (22.) und Leon Balogun (77.) erzielten die Treffer des Nachmittags. Darmstadt bleibt mit 48 Punkten Tabellendritter.

VfR Aalen - Karlsruher SC 2:2 (0:1)

Nach nicht einmal 90 Sekunden lag Abstiegskandidat Aalen schon zurück. Rouwen Hennings vollendete den ersten Karlsruher Angriff mit einem Schuss in den Winkel. Der KSC, auf Platz vier durchaus noch mit Aufstiegsambitionen, musste in der zweiten Hälfte zunächst den Ausgleich durch Jürgen Gjasula (53., Foulelfmeter) hinnehmen. Lange hielt der nicht, KSC-Profi Ilijan Micanski brachte die Gäste wieder in Führung (64.), ehe erneut Gjasula (65.) zum Endstand traf. Der KSC hat nun drei Punkte Rückstand auf Darmstadt.

SV Sandhausen - Union Berlin 1:1 (1:0)

Ein frühes Eigentor von Unions Christopher Trimmel, der eine Flanke in der sechsten Minute unglücklich über die eigene Torlinie beförderte, verhalf Sandhausen zu einem Start nach Maß. Auch der Ausgleich war ein Eigentor. Nach einer Ecke köpfte Sandhausens Timo Achenbach den Ball ins Tor (51.). Beide Teams bleiben nach dem Remis im Tabellenmittelfeld.

1860 München - Erzgebirge Aue 0:1 (0:1)

In den vergangenen fünf Ligaspielen schoss Aue kein Tor. In München dauerte es nur sechs Minuten, da war diese Serie beendet. Romario Kortzorg traf für die Gäste. 1860, die schwächste Heimmannschaft der Liga, vermochte nicht mehr zu kontern. Aue feierte einen wichtigen Sieg im Abstiegskampf, rückt auf Rang 16 vor. Einen Punkt und einen Platz davor stehen die Münchner.

RB Leipzig - 1. FC Nürnberg 2:1 (0:1)

Im Duell der Enttäuschten hatte Nürnberg zunächst die besseren Chancen. Die Führung durch einen Kopfball von Guido Burgstaller nach einem Freistoß war verdient (29.). Leipzigs Ausgleich durch Yordy Reyna (46.) überraschte den "Club" kurz nach dem Seitenwechsel. Für den Heimsieg sorgte Kapitän Dominik Kaiser mit einem sehenswerten Fernschuss (76.). RB Leipzig ist damit vorerst Sechster, Nürnberg dümpelt im unteren Mittelfeld.

chp



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kascnik 05.04.2015
1. Lieber KSC
ich bitte euch darum, die nächsten Spiele (Pauli, Sandhausen, Fürth) mit der nötigen Souveränität zu bestreiten. Noch so ein Ausrutscher und das wars mit der 1.Liga.
un-Diplomat 05.04.2015
2. hallo, kascnik
Zitat von kascnikich bitte euch darum, die nächsten Spiele (Pauli, Sandhausen, Fürth) mit der nötigen Souveränität zu bestreiten. Noch so ein Ausrutscher und das wars mit der 1.Liga.
Keine Sorge, Rangnick denkt auch an Euch - ab morgen steht steht der Superbeierlorzer für Euch zur Verfügung. Der hat einen Trainerschein und heute gewonnen. Rangnick versorgt alle ambitionierten Vereine mit Trainern, die er dafür hält. Beierlorzer hat was - den erhobenen Zeigefinger eines Lehrers. Hoffentlich kennen Sie den Debütanten aus der der Trainerhilfsschule in Köln. Nächste Saison wir der KSC genauso nicht aufsteigen wie dieses Jahr. Macht nichts, will ja keiner.
kascnik 05.04.2015
3. Ich muss
Zitat von un-DiplomatKeine Sorge, Rangnick denkt auch an Euch - ab morgen steht steht der Superbeierlorzer für Euch zur Verfügung. Der hat einen Trainerschein und heute gewonnen. Rangnick versorgt alle ambitionierten Vereine mit Trainern, die er dafür hält. Beierlorzer hat was - den erhobenen Zeigefinger eines Lehrers. Hoffentlich kennen Sie den Debütanten aus der der Trainerhilfsschule in Köln. Nächste Saison wir der KSC genauso nicht aufsteigen wie dieses Jahr. Macht nichts, will ja keiner.
Ihnen durchaus beipflichten, wie im vergangenen Jahr und dem Jahr zuvor und zuvor scheinen den Teams ab Platz 4 der Ernst der Lage nicht bewusst zu sein. Sicher, für den KSC ist es ein Luxusproblem, doch nach sportlich begeisternden Spielen gegen den Verein, der in Ihrer Stadt residiert, Ingolstadt und Kaiserslautern, ärgert es mich, dann gegen die schwäbische Provinz Punkte liegen zu lassen, es ist ja auch nicht das erste Mal. Den Beierlorzer dürfen Sie aber gerne behalten, ich denke auch, dass er im Klassenzimmer besser aufgehoben wäre. Unser Trainer ( selbst als KSC.Fan tue ich mich schwer seinen Namen richtig zu buchstabieren) macht im Grunde schon einen soliden Job. Wohlgemerjt, manchmal zweifel ich schon dran, ob der KSC "eins drüber" bestehen kann, doch dann sehe ich nach Hamburg oder Stuttgart und denke mir, viel schlechter geht das gar nicht.
kascnik 05.04.2015
4. Hallo un-Diplomat:Ich muss
Ihnen durchaus beipflichten, wie im vergangenen Jahr und dem Jahr zuvor und zuvor scheinen den Teams ab Platz 4 der Ernst der Lage nicht bewusst zu sein. Sicher, für den KSC ist es ein Luxusproblem, doch nach sportlich begeisternden Spielen gegen den Verein, der in Ihrer Stadt residiert, Ingolstadt und Kaiserslautern, ärgert es mich, dann gegen die schwäbische Provinz Punkte liegen zu lassen, es ist ja auch nicht das erste Mal. Den Beierlorzer dürfen Sie aber gerne behalten, ich denke auch, dass er im Klassenzimmer besser aufgehoben wäre. Unser Trainer ( selbst als KSC.Fan tue ich mich schwer seinen Namen richtig zu buchstabieren) macht im Grunde schon einen soliden Job. Wohlgemerjt, manchmal zweifel ich schon dran, ob der KSC "eins drüber" bestehen kann, doch dann sehe ich nach Hamburg oder Stuttgart und denke mir, viel schlechter geht das gar nicht.
kascnik 05.04.2015
5. Hallo un-Diplomat:Ich muss
Ihnen durchaus beipflichten, wie im vergangenen Jahr und dem Jahr zuvor und zuvor scheinen den Teams ab Platz 4 der Ernst der Lage nicht bewusst zu sein. Sicher, für den KSC ist es ein Luxusproblem, doch nach sportlich begeisternden Spielen gegen den Verein, der in Ihrer Stadt residiert, Ingolstadt und Kaiserslautern, ärgert es mich, dann gegen die schwäbische Provinz Punkte liegen zu lassen, es ist ja auch nicht das erste Mal. Den Beierlorzer dürfen Sie aber gerne behalten, ich denke auch, dass er im Klassenzimmer besser aufgehoben wäre. Unser Trainer ( selbst als KSC.Fan tue ich mich schwer seinen Namen richtig zu buchstabieren) macht im Grunde schon einen soliden Job. Wohlgemerkt, manchmal zweifel ich schon dran, ob der KSC "eins drüber" bestehen kann, doch dann sehe ich nach Hamburg oder Stuttgart und denke mir, viel schlechter geht das gar nicht.
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