Zweite Liga Fürth siegt, St. Pauli bleibt Letzter

Beim FC St. Pauli hat die Spielvereinigung Fürth ihren Abwärtstrend gestoppt. Die Gäste siegten am Millerntor 1:0. Die Hamburger bleiben am Tabellenende und hatten Pech, als ein Elfmeterpfiff zu ihren Gunsten zurückgenommen wurde. 
Jubel nach dem Siegtor: Robert Zulj (l.) und Torschütze Kacper Przybylko

Jubel nach dem Siegtor: Robert Zulj (l.) und Torschütze Kacper Przybylko

Foto: Axel Heimken/ dpa

Die Profis der SpVgg Greuther Fürth haben mit einem 1:0 (1:0)-Sieg bei Schlusslicht FC St. Pauli ihren Torfluch nach 573 Minuten beendet und Trainer Frank Kramer den Rücken gestärkt. Zugleich verschärften sie die akuten Abstiegsnöte der Hamburger. Nach acht sieglosen Partien traf Kacper Przybylko in der 27. Minute zum Erfolg für die Franken. Während Fürth mit 26 Zählern auf Rang 13 der 2. Fußball-Bundesliga kletterte, bleibt St. Pauli mit 17 Punkten Letzter der Tabelle.

"Den Abstiegskampf hat die Truppe großartig angenommen und dagegengehalten. Und das ist nicht einfach hier. Wir haben ein leidenschaftliches und intensives Spiel geliefert", sagte Kramer anschließend. St. Paulis Trainer Ewald Lienen erregte sich über die Unparteiischen: "Es ärgert mich, dass wir im eigenen Stadion von einem Schiedsrichter-Team vorgeführt werden, mit einer Arroganz, das habe ich selten erlebt."

Vor 23.383 Zuschauern entwickelte sich am Hamburger Millerntor eine kampfbetonte, hektische Partie. Nach einem Freistoß von Stefan Tesker passte die komplette Hamburger Abwehr nicht auf, Przybylko hatte aus kurzer Distanz leichtes Spiel.

In der vierten Partie unter Ewald Lienen agierten die Hamburger, die sich in der 16. Minute über einen zunächst gegebenen, dann aber zurückgenommenen Handelfmeter ärgerten, lange zu planlos. Einzig Dennis Daube (20.) und Marc Rzatkowski (45.+1) kamen im ersten Durchgang zu Chancen.

Nach Wiederanpfiff verhinderte Himmelmann gegen Przybylko (60.) das mögliche 0:2, ehe auf der anderen Seite John Verhoek (63.) eine gute Gelegenheit verstolperte. St. Paulis Angriffsbemühungen waren am Ende zu ungestüm, so dass Kramer erleichtert jubeln konnte.

isa/dpa/sid
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