Handball-Bundesliga Kiel schlägt Hannover-Burgdorf deutlich - und verhilft Flensburg zum Spitzenplatz

Überraschungs-Tabellenführer Hannover-Burgdorf hat im Topspiel der Handball-Bundesliga eine deutliche Niederlage beim THW Kiel hinnehmen müssen. Harald Reinkind und Torhüter Niklas Landin überragten.

Spielmacher Domagoj Duvnjak wirkte verletzungsbedingt nur in einer von zwei starken Kieler Hälften mit
Frank Molter/DPA

Spielmacher Domagoj Duvnjak wirkte verletzungsbedingt nur in einer von zwei starken Kieler Hälften mit


Rekordmeister THW Kiel hat sich im Bundesliga-Spitzenspiel 32:23 (17:12) gegen die TSV Hannover-Burgdorf durchgesetzt und dadurch dem deutschen Meister SG Flensburg-Handewitt zur Tabellenführung verholfen. Hannover fiel erstmals seit Mitte September auf den zweiten Platz zurück. Kiel ist mit zwei Spielen weniger Dritter. Sollte der THW seine ausstehenden Partien gewinnen, könnte er seinerseits an die Tabellenspitze rücken.

Kiel startete gut in die Partie, bereits nach zehn Minuten hieß es 7:2 für die Gastgeber. Hannover war vor allem im Angriff gegen eine gute Kieler Deckung viel zu zögerlich und ermöglichte durch Ballverluste in der eigenen Abwehr dem Gegner etliche Tempogegenstöße. In der 26. Minute führte Kiel mit 17:8, danach blieb die Mannschaft von Trainer Filip Jicha bis zur Pause ohne Tor und ließ Hannover nach einem 4:0-Lauf auf 17:12 herankommen.

Gleich zu Beginn der zweiten Hälfte vergrößerte Nationalspieler Hendrik Pekeler mit zwei schnellen Toren den Vorsprung der "Zebras" auf 19:12, danach fand Hannover nicht mehr ins Spiel. Beim 24:14 (42. Minute) führte Kiel erstmals mit zehn Toren, obwohl Spielmacher Domagoj Duvnjak wegen einer Verletzung am linken Bein in der Pause in der Kabine geblieben war. Gegen die Angriffe der Gäste zeigte Niklas Landin im Tor des THW zudem sein Können: Insgesamt kam der dänische Weltmeister auf 22 Paraden.

Bester Werfer des THW Kiel war Harald Reinkind, der aus dem rechten Rückraum neun Treffer erzielte. Bereits unter der Woche im Champions-League-Duell gegen den FC Porto hatte der norwegische Vizeweltmeister entscheidenden Anteil am Kieler Erfolg. Sieben Tore steuerte Kreisläufer Pekeler bei, für Hannover trafen Nejc Cehte und Linksaußen Cristian Ugalde jeweils vier Mal.

cev/sid



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frank_w_abagnale 17.11.2019
1.
Die Wirkung des Trainerwechsels bei Hannover ist verpufft.
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